Veilchenblätter – Viola odorata
Das wohlriechende Veilchen gehört zu den zartesten und zugleich traditionsreichsten Pflanzen unserer europäischen Kräuterkultur Seine herzförmigen Blätter wachsen dicht am Boden als wollten sie die Erde behutsam umarmen Schon im Mittelalter wurden Veilchen in Klostergärten gepflegt und galten als Symbol für Bescheidenheit Reinheit und stille Stärke
Die Blätter besitzen eine milde grüne leicht erdige Note und ergeben als Aufguss einen sanften Kräutertee mit feinem Charakter In alten Kräuterbüchern finden sich zahlreiche Hinweise auf ihre traditionelle Verwendung besonders im Zusammenhang mit Frühjahrskuren und als Bestandteil ausgewogener Teemischungen
Veilchenblätter lassen sich gut mit Lindenblüten Melisse oder Taubnessel kombinieren und bringen eine weiche abrundende Nuance in jede Kräuterkomposition
Zubereitung 1 bis 2 Teelöffel mit 250 ml heißem Wasser übergießen 8 bis 10 Minuten ziehen lassen
Hinweis Trocken lichtgeschützt und gut verschlossen lagern