Augentrost
Augentrostkraut – Euphrasia officinalis
Eine zarte Wiesenpflanze mit großer Kräutertradition
Das Augentrostkraut, botanisch Euphrasia officinalis, gehört zu den feinen, beinahe stillen Pflanzen unserer europäischen Wiesenlandschaften. Auch unter dem Namen Augustinuskraut bekannt, wurde es über Generationen hinweg aufmerksam gesammelt und in der Pflanzenkunde beschrieben.
Herkunft und Charakter
Augentrost wächst bevorzugt auf naturbelassenen Wiesen und lichten Weiden Europas sowie in Teilen Asiens. Dort wirkt die kleine Pflanze fast unscheinbar – und doch trägt sie eine lange Geschichte in sich. Nach der Ernte wird das Kraut behutsam getrocknet, damit sein natürlicher Duft und sein ursprünglicher Pflanzencharakter erhalten bleiben.
Eine Pflanze voller Symbolik
Schon im Mittelalter schenkten Kräuterkundige dieser Pflanze besondere Aufmerksamkeit. Ihr Name entstand aus der alten Beobachtung, dass die Blütenzeichnung an ein wachsames Auge erinnert. In manchen Regionen galt Augentrost sogar als Zeichen für Klarheit und Aufmerksamkeit – ein schönes Beispiel dafür, wie eng Naturbeobachtung und Pflanzenkunde einst miteinander verbunden waren.
Solche Überlieferungen erzählen weniger von Wirkung als vielmehr von der tiefen Wertschätzung, die Menschen den Pflanzen entgegenbrachten.
Geschmack und Duft
Mild krautig mit einer feinen, leicht herben Note. Der Duft wirkt klar und zurückhaltend.
Zubereitung
Für einen Aufguss 1–2 Teelöffel des Krautes mit etwa 250 ml kochendem Wasser übergießen, 8–10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen.
Kombinationsmöglichkeiten
Traditionell wird Augentrost gerne mit Kamille, Melisse oder Ringelblume gemischt – besonders dann, wenn eine weiche, blumige Teekomposition gewünscht ist.
Produktform
Geschnittenes Kraut, naturbelassen.
Hinweis
Trocken, kühl und lichtgeschützt lagern.
ab 2,25 EUR
Gramm20 Gramm (112,50 EUR/kg)
inkl. 19% MwSt. / zzgl.
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Artikel-Nr. 176
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