Maisfäden – Zea mays Stigmata
Maisfäden, botanisch Zea mays Stigmata, sind die feinen, goldgelben Fäden des Maiskolbens – zart, fast seidig und dennoch voller traditioneller Bedeutung. Schon in der Volkskunde Nord- und Südamerikas wurden sie sorgfältig gesammelt, getrocknet und als wertvolle Pflanzengabe geschätzt.
Während der Mais selbst als „Gold der Felder“ gilt, bergen die filigranen Fäden eine ganz eigene Geschichte. In alten Überlieferungen wurden Maisfäden als besonderer Bestandteil der Pflanzenkunde erwähnt. Die indigenen Völker Amerikas betrachteten den Mais als heilige Pflanze – jedes Teil der Pflanze wurde genutzt und geehrt, auch die feinen Narbenfäden.
Getrocknete Maisfäden besitzen ein mildes, leicht süßlich-grünes Aroma mit sanfter Kräuternote. Sie werden traditionell als Aufguss verwendet und ergeben einen hellgoldenen Tee mit angenehm weichem Charakter.
Zubereitung: 1–2 Teelöffel Maisfäden mit ¼ Liter heißem Wasser übergießen, 8–10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen.
Unsere Maisfäden werden sorgfältig getrocknet, damit Farbe, Struktur und ursprüngliche Pflanzenqualität erhalten bleiben. Ohne Zusätze – reine Natur.
Maisfäden sind ein traditionsreiches Pflanzenprodukt mit Geschichte – fein, ursprünglich und bewusst gewählt für alle, die klassische Kräuter schätzen.