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Abbisskraut – ein altes Kraut mit einem ungewöhnlichen Namen

Schon der Name macht neugierig: Abbisskraut, auch Teufelsabbiss genannt, gehört zu den alten europäischen Kräutern, um die sich viele Geschichten und Überlieferungen ranken.

Seinen besonderen Namen verdankt der Teufelsabbiss seinem Wurzelstock, dessen unteres Ende mit der Zeit abstirbt und dadurch wirkt, als wäre die Wurzel regelrecht abgebissen worden. Daraus entstanden über die Jahrhunderte zahlreiche volkstümliche Erzählungen rund um diese besondere Pflanze.

Früher hatte das Kraut seinen festen Platz in der europäischen Kräuterkunde und wurde auch mit Schutz- und Brauchtumsritualen verbunden.

Heute schätzen wir Abbisskraut vor allem als ein Stück alter Kräutertradition.

Abbisskraut als Tee

Für eine Tasse:

1–2 Teelöffel Abbisskraut mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und etwa 8–10 Minuten ziehen lassen. Anschließend abseihen.

Geschmack:
Kräutrig, herb und ursprünglich.

Botanischer Name:
Succisa pratensis

Abbisskraut – ein fast vergessenes Kraut mit einer Geschichte, die bis tief in die alte europäische Kräuterkunde reicht.

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9. März 2026 12:15

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Fragen & Antworten zu Abbiskraut

Abbiskraut, botanisch Knautia arvensis, auch als Acker-Witwenblume bekannt, ist ein klassisches Wildkraut, das traditionell als Kräutertee verwendet wird. Es handelt sich um das getrocknete, lose Kraut der Pflanze, ganz ohne Zusätze, Aromen oder sonstige Beimischungen anderer Kräuter. Der Geschmack gilt als herb und ursprünglich.

Für die Zubereitung ein bis zwei Teelöffel Abbiskraut mit 250 Milliliter kochendem Wasser übergießen, acht bis zehn Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. So entfaltet das getrocknete Wildkraut sein charakteristisches, herbes Aroma am besten, warm oder leicht abgekühlt genossen als Tasse für zwischendurch.

Abbiskraut wird als getrocknetes, loses Kraut angeboten und ist in den Gebindegrößen 50 Gramm und 100 Gramm erhältlich. Es eignet sich ausschließlich zur Zubereitung als Kräutertee und enthält keine weiteren Zutaten, Aromen oder sonstigen Zusätze, ganz naturbelassen im Ursprungszustand. So bleibt die Qualität des Wildkrauts lange erhalten.
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