Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Ausgewählte Lieferanten & kleine Ernten
Handverlesene Premium-Qualität
Schneller Versand mit DHL

27.12.23

Räucherpfanne schwarz gold Mondschein, 1 Stück – Kräuterparadies seit 1887

Vollmond-Räucherung: Ein stilles Ritual für Mondnächte

Das Wichtigste in Kürze

Eine Vollmond-Räucherung ist ein kleines Abendritual: Sie räuchern in der Vollmondnacht eine Mischung aus Harzen, Kräutern oder Blüten, schauen auf den vergangenen Monat zurück und lassen ihn bewusst ausklingen. Vollmond ist etwa alle 29,5 Tage. Sie brauchen dafür nur eine feuerfeste Schale mit Sand, Räucherkohle oder ein Stövchen und eine Räuchermischung, deren Duft Ihnen gefällt.

Lesezeit: etwa 6 Minuten

Warum räuchert man bei Vollmond?

Der Mond hat die Menschen schon immer beschäftigt. Früher gaben seine Phasen den Takt vor: Bauern richteten Aussaat und Ernte nach dem Mondkalender, und im Alpenraum wird bis heute sogenanntes Mondholz nach dem Stand des Mondes geschlagen. Um die Vollmondnacht ranken sich im Volksglauben viele Geschichten.

Heute verbinden viele das Räuchern bei Vollmond mit einer ganz einfachen Idee: einmal im Monat innehalten. Der volle Mond ist dafür ein schöner und verlässlicher Anlass. Er erinnert daran, dass wieder ein Monat vergangen ist, und lädt zum Zurückschauen ein. Was war gut? Was möchte ich hinter mir lassen? Wofür bin ich dankbar?

Ob Sie dabei an alte Überlieferungen denken oder einfach den Duft und die Stille genießen, bleibt ganz Ihnen überlassen. Wer gern mit den Jahreszeiten lebt, findet die großen Feste in unserem Ratgeber Räuchern im Jahreskreis.

Was braucht man für eine Vollmond-Räucherung?

Für Ihr Vollmond-Ritual brauchen Sie nicht viel:

  • Ein Räuchergefäß: eine feuerfeste Schale mit Räuchersand oder eine Räucherpfanne.
  • Eine Glutquelle: Räucherkohle für Harze und kräftigen Rauch oder ein Stövchen mit Sieb für einen sanften Duft.
  • Räucherwerk: eine fertige Mischung oder einzelne Harze und Kräuter.
  • Eine Kerze für warmes Licht.
  • Zettel und Stift für Ihre Gedanken.
  • Einen ruhigen Platz mit Blick auf den Mond: am Fenster, auf dem Balkon oder im Garten.

Wenn Sie zum ersten Mal mit Kohle räuchern, finden Sie alle Handgriffe in unserer Anleitung Räucherkohle richtig anzünden.

Wie räuchert man bei Vollmond?

  1. Termin finden: Schauen Sie in den Mondkalender. Sie müssen nicht auf die Minute genau räuchern. Der Abend davor oder danach ist genauso schön.
  2. Platz einrichten: Stellen Sie die Schale auf eine hitzefeste Unterlage, zünden Sie eine Kerze an und öffnen Sie ein Fenster einen Spalt. Bei klarem Himmel setzen Sie sich ans Fenster oder hinaus auf den Balkon.
  3. Glut vorbereiten: Zünden Sie die Räucherkohle an und lassen Sie sie durchglühen, bis sie grau ist. Oder stellen Sie ein Teelicht unter das Stövchen.
  4. Ankommen: Legen Sie das Telefon beiseite, schauen Sie eine Weile in den Mond und atmen Sie ein paar Mal tief durch.
  5. Räuchern: Geben Sie eine kleine Prise Räucherwerk auf die Glut oder das Sieb und sehen Sie dem Rauch zu.
  6. Zurückschauen: Schreiben Sie drei Dinge auf, für die Sie in diesem Monat dankbar sind, und eines, das Sie hinter sich lassen möchten.
  7. Abschließen: Lassen Sie die Glut in der Schale ausglühen und lüften Sie gut. Wer mag, trinkt danach in Ruhe noch eine Tasse Tee.

Sicherheit: Lassen Sie Glut und Kerze nie unbeaufsichtigt und halten Sie Kinder und Haustiere fern. Räuchern Sie nicht direkt unter einem Rauchmelder. Draußen gilt: windgeschützt, auf feuerfestem Untergrund und nie in der Nähe von trockenem Gras. Beachten Sie in trockenen Zeiten örtliche Feuerverbote.

Rauch steigt aus einer schwarzen Räucherpfanne mit Deckel, daneben brennende Teelichter, Stimmung für die Vollmond-Räucherung

Kerzenlicht und ein wenig Rauch: mehr braucht es für eine Vollmondnacht nicht.

Was räuchert man bei Vollmond?

Eine feste Regel gibt es nicht. Wählen Sie, was Ihnen gefällt und zu Ihrer Stimmung passt. Traditionell beliebt sind Harze wie Weihrauch und Myrrhe, dazu Kräuter wie Salbei, Lavendel oder Beifuß. Drei Ideen aus unserem Laden:

Meditationsreise verbindet Pfefferminze, Tonkabohne und Zimt mit Salbei, Weihrauch, Guajak und Opoponax. Der Duft ist frisch, würzig und ein wenig süß.

Räuchermischung Meditationsreise mit Kräutern und Harzen auf einem verzierten Räucherlöffel für die Vollmond-Räucherung

Meditationsreise: frisch, würzig und mit einem Hauch Tonkabohne.

Sorgenfrei setzt auf Benzoe und Styrax, dazu kommen Rosenblüten und Kiefernsprossen. Sie duftet warm, balsamisch und leicht süßlich und passt gut zu einem stillen Rückblick.

Räuchermischung Sorgenfrei mit rosa Rosenblüten und dunklen Harzstücken auf goldenem Grund

Sorgenfrei: Rosenblüten, Benzoe und Kiefernsprossen.

Weißer Salbei stammt aus dem Westen Nordamerikas, wo er in den Zeremonien der indigenen Völker verräuchert wurde. Sein Rauch ist kräftig und krautig-herb. Schon ein einzelnes Blatt reicht.

Getrocknete Blätter und Bündel von weißem Salbei vor dunklem Hintergrund

Weißer Salbei duftet kräftig und krautig-herb.

Was ist ein Neumond-Ritual?

Der Neumond ist das Gegenstück zum Vollmond. Der Mond ist am Himmel nicht zu sehen, ein neuer Mondzyklus beginnt. Viele nutzen den Neumond deshalb für einen Blick nach vorn und den Vollmond für Rückblick und Dank. So entsteht ein schöner Rhythmus: zweimal im Monat ein paar Minuten nur für sich.

Ein einfaches Neumond-Ritual: Räuchern Sie eine Mischung mit hellem, frischem Duft und schreiben Sie einen Vorsatz für die kommenden Wochen auf einen Zettel. Den Zettel legen Sie unter die Räucherschale oder in ein Buch. Beim nächsten Vollmond holen Sie ihn wieder hervor und schauen, was daraus geworden ist.

Sabines Tipp

„Bei Vollmond stelle ich die Räucherschale ans Fenster, lösche das Licht und lasse nur eine Kerze brennen. Danach trinke ich in Ruhe noch eine Tasse Tee. Mehr braucht es für mich nicht.“

Ideen für diese Teestunde finden Sie in unserem Ratgeber Tee-Ritual für zuhause.

Was Sie dafür brauchen

Alle Räuchermischungen ansehen

Häufige Fragen zur Vollmond-Räucherung

Wann räuchert man bei Vollmond?

Meist am Abend der Vollmondnacht, wenn der Mond aufgegangen ist. Den genauen Termin finden Sie in jedem Mondkalender. Der Abend davor oder danach eignet sich genauso.

Wie oft ist Vollmond?

Etwa alle 29,5 Tage. Im Jahr gibt es deshalb zwölf, manchmal auch dreizehn Vollmonde.

Welche Räuchermischung passt zum Vollmond?

Erlaubt ist, was Ihnen gefällt. Beliebt sind warme, harzige Mischungen mit Weihrauch, Myrrhe oder Benzoe und Kräuter wie Salbei oder Lavendel. Probieren Sie verschiedene Düfte aus und notieren Sie, was Ihnen zusagt.

Kann man bei Vollmond draußen räuchern?

Ja, auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten. Stellen Sie die Schale windgeschützt auf einen feuerfesten Untergrund und halten Sie Abstand zu trockenem Gras und Laub. In trockenen Sommern und im Wald räuchern Sie bitte nicht.

Geht eine Vollmond-Räucherung auch ohne Kohle?

Ja. Auf einem Räucherstövchen mit Sieb erwärmt ein Teelicht das Räucherwerk ganz sanft. Der Duft ist milder und es entsteht weniger Rauch.

Kräuterpost: Möchten Sie mehr über das Räuchern erfahren? Mit der Anmeldung zur Kräuterpost schicken wir Ihnen unsere Räucherfibel als E-Book. Zur Räucherfibel