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Zwischen den Jahren

Rauhnächte 2026/27

Kalender, Bräuche und Räuchern für die zwölf stillen Nächte

Die Rauhnächte 2026/27 beginnen in der Nacht vom 25. auf den 26. Dezember und enden in der Nacht auf den 6. Januar 2027, den Dreikönigstag. Viele zählen die Heilige Nacht schon dazu, manche beginnen bereits mit der Thomasnacht.

  • Erste RauhnachtFr 25./Sa 26.12.
  • Silvesterdie 7. Rauhnacht
  • Letzte RauhnachtDi 5./Mi 6.1.

Die erste Rauhnacht beginnt am Freitag, 25. Dezember 2026

Kalender

Rauhnächte-Kalender 2026/27

Tippen Sie auf eine Nacht: Sie sehen den Brauch, den Volksglauben und einen kleinen Impuls zum Mitmachen. Die Nacht von heute leuchtet.

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  • die vier großen Rauhnächte
  • der Mond am Abend
  • heute

Vorabend der Rauhnächte

Thomasnacht

Die Nacht vor dem Thomastag zählt zu den vier großen Rauhnächten und liegt nah an der längsten Nacht des Jahres: Die Wintersonnenwende ist 2026 am Montag, 21. Dezember, um 21.50 Uhr. In Altbayern sprach manche ledige Frau auf der Bettstaffel einen Spruch, um im Traum ihren Zukünftigen zu sehen.

Ihr Impuls

Legen Sie sich ein kleines Heft für die Rauhnächte zurecht. Wer mag, schreibt heute schon seine 13 Wünsche auf.

Auftakt der Rauhnächte

Heilige Nacht

Die Christnacht ist die zweite große Rauhnacht. Früher ging man mit Glut und Weihrauch durch Haus und Stall und segnete beides. Ein alter Volksglaube erzählt, dass um Mitternacht die Tiere im Stall sprechen. Belauschen sollte man sie besser nicht, das brachte Unglück. 2026 leuchtet dazu fast der volle Mond: Vollmond ist am frühen Morgen des 24. Dezember.

Ihr Impuls

Gehen Sie nach der Bescherung mit einer Räucherschale langsam durch Ihre Räume und danken Sie für das vergangene Jahr. Danach die Fenster weit öffnen.

1. Rauhnacht · steht für den Januar

1. Rauhnacht: Christtag

Mit dem Christtag beginnen die zwölf Lostage. Jeder Tag, so glaubte man, zeigt das Wetter eines Monats im neuen Jahr: der erste den Januar, der zweite den Februar und so fort. Schon ein Buch über den Aberglauben von 1790 tadelte das, gehalten haben sich die Lostage trotzdem.

Ihr Impuls

Notieren Sie ab heute jeden Tag kurz das Wetter. So entsteht Ihr eigener kleiner Wetterkalender für 2027.

2. Rauhnacht · steht für den Februar

2. Rauhnacht: Stephanitag

Der Stephanitag war der große Pferdetag: Pferde wurden gesegnet und ritten um die Kirche, dazu gab es geweihtes Wasser und geweihten Hafer. In manchen Orten wird bis heute geritten. Eine Bauernregel sagt: „Windstill muss Stephani sein, soll der nächste Wein gedeihn.“

Ihr Impuls

Gehen Sie heute ein Stück zu Fuß und spüren Sie nach: Ist es windstill wie in der Bauernregel?

3. Rauhnacht · steht für den März

3. Rauhnacht: Johannestag

Am Tag des Evangelisten Johannes wird in der Kirche Wein gesegnet, die Johannesminne. Der Legende nach trank Johannes aus einem vergifteten Becher, ohne Schaden zu nehmen. Deshalb galt der gesegnete Wein als Schutz für das neue Jahr.

Ihr Impuls

Stoßen Sie heute mit einem Glas Wein oder Saft auf die Menschen an, die Sie durch das Jahr begleitet haben.

4. Rauhnacht · steht für den April

4. Rauhnacht: Tag der Unschuldigen Kinder

In Franken und der Oberpfalz zogen an diesem Tag die Buben zum „Pfeffern“: Mit frischen Zweigen gaben sie den Erwachsenen leichte Schläge und wünschten dabei Gesundheit. In Kärnten und der Steiermark heißt der Brauch „Frisch und gsund“. Zum Dank gab es kleine Gaben.

Ihr Impuls

Wünschen Sie heute einem Menschen ganz bewusst Glück und Gesundheit, mit einem Anruf oder einer Karte.

5. Rauhnacht · steht für den Mai

5. Rauhnacht: Die Wilde Jagd

Für diese Nacht ist kein eigener Brauch überliefert. Umso mehr galt, was für alle Rauhnächte galt: Der Sage nach zieht die Wilde Jagd durch die Lüfte, und Wäsche, die draußen hängt, könnte im neuen Jahr zum Leichentuch werden. An der Nordsee sagte man: „De in de Twolfen den Tuun bekleed’t, de bekleed’t in’t nei Jahr den Karkhoff.“ Wer in den zwölf Nächten den Zaun mit Wäsche behängt, behängt im neuen Jahr den Friedhof.

Ihr Impuls

Lassen Sie die Wäsche heute ruhen und schenken Sie sich die gewonnene Stunde.

6. Rauhnacht · steht für den Juni

6. Rauhnacht: Halbmond

Vor dem Jahreswechsel sollte das Haus in Ordnung sein. Angefangene Arbeit brachte man zu Ende, das Spinnrad stand still, denn Frau Perchta, so erzählte man im Alpenraum, sah in diesen Nächten nach dem Rechten. Am Abend ist Halbmond, der Mond nimmt bis zum Ende der Rauhnächte ab.

Ihr Impuls

Räumen Sie heute eine Schublade auf oder bringen Sie eine liegen gebliebene Sache zu Ende. Was gehen darf, darf gehen.

7. Rauhnacht · steht für den Juli

7. Rauhnacht: Silvester

Die Silvesternacht ist die dritte große Rauhnacht. Haus und Hof wurden mit Weihrauch gesegnet, und mit Lärm, so deutet man es heute, wollte man die Geister vertreiben. Orakel gehören dazu: das Gießen, heute mit Wachs statt Blei, und der Zwiebelkalender, der schon 1675 beschrieben wird.

Ihr Impuls

Legen Sie einen Zwiebelkalender an: zwölf Zwiebelschalen für zwölf Monate, in jede eine Prise Salz. Welche Schale ist am Morgen feucht? Dieser Monat soll regnerisch werden.

8. Rauhnacht · steht für den August

8. Rauhnacht: Neujahr

Am Neujahrstag zogen in Franken die Mädchen zum Pfeffern. Schwein, Schornsteinfeger und Klee bringen Glück, und früher wurde das neue Jahr so laut angeschossen, dass das Kurfürstentum Trier es 1751 verbot.

Ihr Impuls

Schreiben Sie heute einem Menschen, an den Sie lange nicht gedacht haben, einen Neujahrsgruß.

9. Rauhnacht · steht für den September

9. Rauhnacht: Nacht der Träume

Viele Menschen achten in den Rauhnächten besonders auf ihre Träume. Jeder Traum, so sagt man heute, erzählt von einem Monat des neuen Jahres, dieser also vom September. Die Deutung ist jung. Alt sind die Traumorakel der Thomasnacht und das Staunen über das, was die Nacht uns zeigt.

Ihr Impuls

Legen Sie Stift und Papier neben das Bett und schreiben Sie morgens als Erstes auf, was Sie geträumt haben.

10. Rauhnacht · steht für den Oktober

10. Rauhnacht: Kräuterbuschen

Im Alpenvorland verräuchert man in den Rauhnächten die Kräuterbuschen, die an Mariä Himmelfahrt am 15. August gesegnet wurden. Der Sommer, getrocknet und gebunden, kommt so im tiefsten Winter noch einmal ins Haus.

Ihr Impuls

Nehmen Sie ein paar Kräuter, die Sie im Sommer getrocknet haben, und legen Sie eine kleine Prise auf die Glut oder auf das Stövchen.

11. Rauhnacht · steht für den November

11. Rauhnacht: Seelenzeit

Die Zeit zwischen den Jahren wurde auch Seelenzeit genannt: eine Zeit, um an die Menschen zu denken, die nicht mehr bei uns sind, und um noch einmal auf das vergangene Jahr zurückzublicken.

Ihr Impuls

Zünden Sie eine Kerze an und sprechen Sie die Namen der Menschen aus, an die Sie heute denken möchten.

12. Rauhnacht · steht für den Dezember

12. Rauhnacht: Perchtennacht

Die letzte Rauhnacht ist die vierte große, für viele die wichtigste. Als „Giperchtennacht“ ist sie schon im 11. Jahrhundert bezeugt, im Alpenraum ziehen bis heute die Perchten. Noch einmal ging man mit Weihrauch und Weihwasser durch das Haus, und für die Percht stellte man Speisen hin, etwa Perchtmilch.

Ihr Impuls

Räuchern Sie zum Abschluss noch einmal alle Räume aus und öffnen Sie danach die Fenster: Das neue Jahr darf herein.

Abschluss der Rauhnächte

Heilige Drei Könige

Mit dem Dreikönigstag enden die Rauhnächte, und der Sage nach kommt die Wilde Jagd zur Ruhe. Die Sternsinger schreiben den Segen an die Türen: 20*C+M+B+27, „Christus mansionem benedicat“, Christus segne dieses Haus. Die Kirche segnet Kreide, Weihrauch und Wasser.

Ihr Impuls

Öffnen Sie heute Ihren letzten Wunschzettel. Um diesen dreizehnten Wunsch kümmern Sie sich selbst.

So zählen wir: Thomasnacht und Heilige Nacht stimmen auf die Rauhnächte ein. Dann folgen die zwölf Nächte vom 25./26. Dezember bis zum 5./6. Januar, sechs im alten und sechs im neuen Jahr. Je nach Gegend wird auch anders gezählt.

Der Mond 2026/27: Vollmond ist am frühen Morgen des 24. Dezember, Halbmond am Abend des 30. Dezember, Neumond am 7. Januar. In den zwölf Nächten nimmt der Mond also ab, von Nacht zu Nacht ein Stück.

Anleitung

Räuchern in den Rauhnächten: Schritt für Schritt

Das Räuchern gehört zu den ältesten Bräuchen der Rauhnächte. So geht es mit Kohle, so wie Sabine es seit vielen Jahren zeigt.

  1. Rauhnachtsset mit Stövchen und Teelicht zwischen Tannenzapfen

    Zeit und Platz wählen

    „Ein Räucherritual braucht Zeit, den richtigen Platz und die passende Stimmung“, sagt Sabine. Wählen Sie eine ruhige Stunde und stellen Sie alles auf eine feuerfeste Unterlage.

  2. Räuchersand rieselt von einem Löffel in eine Schale

    Gefäß mit Sand füllen

    Füllen Sie ein feuerfestes Gefäß ein bis zwei Zentimeter hoch mit Räuchersand. Der Sand nimmt die Hitze der Kohle auf.

  3. Räucherkohle-Tabletten vor einer geöffneten Rolle

    Kohle durchglühen lassen

    Halten Sie die Räucherkohle mit der Zange an eine Kerze, bis sie zu glimmen beginnt. Legen Sie sie auf den Sand und lassen Sie sie einige Minuten durchglühen, bis sie hell überzogen ist.

  4. Räuchermischung Raunacht in einer goldenen Schale

    Räucherwerk auflegen

    Streuen Sie so viel Räucherwerk auf die Kohle, wie zwischen zwei Finger passt. Lieber nach und nach etwas nachlegen als zu viel auf einmal.

  5. Schwarzer Räuchertopf mit Holzgriff, aus dem Rauch aufsteigt

    Durch die Räume gehen

    Schreiben Sie vorher auf einen Zettel, was Sie loslassen möchten. Gehen Sie bei geschlossenen Fenstern Zimmer für Zimmer gegen den Uhrzeigersinn, öffnen Sie Schränke und Schubladen und fächeln Sie den Rauch sanft in die Ecken.

  6. Rauch steigt aus einer Räucherschale aus Ton auf, davor Gänseblümchen und Harze

    Gut lüften

    Öffnen Sie zum Schluss weit die Fenster: Das Alte zieht hinaus, das Neue darf herein. Lassen Sie die Kohle in Ruhe ausglühen und abkühlen.

Brennendes Teelicht unter dem Sieb eines Räucherstövchens

Ohne Kohle: das Stövchen

Ein Teelicht erwärmt ein Sieb, das Räucherwerk gibt seinen Duft langsam ab. Das raucht weniger und passt gut für ein einzelnes Zimmer. Sabines Tipp: „Ich mache es auch manchmal mit einer Alufolie auf dem Sieb und nenne dies Trockenräucherung. Es raucht nicht und entfaltet trotzdem seine Aromen.“

Sicher räuchern

  • Nur in feuerfesten Gefäßen auf Sand und auf einer feuerfesten Unterlage räuchern.
  • Glühende Kohle nie unbeaufsichtigt lassen und ganz abkühlen lassen. Ein Glas Wasser bereithalten.
  • Nicht direkt unter einem Rauchmelder räuchern und danach gut lüften.
  • Kinder und Haustiere fernhalten. Wer empfindlich auf Rauch reagiert, nimmt das Stövchen und wenig Räucherwerk.
„Beim Räuchern können Sie nichts falsch machen. Es ist ein Ritual, welches für jeden anders ist und auch anders sein darf.“
Sabine Bäumler, Kräuterparadies seit 1887

Mehr dazu im Ratgeber

Rauhnacht-Begleiter

Zwölf Abende, zwölf kleine Briefe

Ab dem 25. Dezember bekommen Sie zu jeder Rauhnacht am späten Nachmittag eine kurze E-Mail.

  • Brauch und Volksglaube
  • eine Räucheridee
  • eine Frage für Ihr Tagebuch

Kostenlos und jederzeit abbestellbar. Sie bekommen zuerst eine E-Mail, in der Sie die Anmeldung bestätigen. Danach erhalten Sie den Begleiter und unseren Newsletter. Datenschutz

Aus unserem Sortiment

Alles für Ihre Rauhnächte

Räuchermischungen, Gefäße und Zubehör für die stillen Nächte.

Rauhnachtsset für die besondere Zeit

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Rauhnachtsset – für die besondere Zeit zwischen den Jahren Die Rauhnächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag werden seit Jahrhunderten mit besonderen Bräuchen begangen. Sie gelten als Schwellenzeit – eine Gelegenheit, innezuhalten, auf das vergangene Jahr zurückzublicken, Altes zu verabschieden und sich auf das Neue einzustimmen. Das Räuchern spielt dabei eine zentrale Rolle. Inhalt des Sets Räuchermischungen für die Rauhnächte – mit Kräutern und Harzen wie Myrrhe, Zimt, Rose und FichteRäucherlöffel und RäucherzangeRäuchergefäß Ein Ritual für die Rauhnächte Vorbereitung: Eine ruhige Zeit wählen, Kerzen entzünden und die Utensilien bereitlegen. Intention setzen: Überlegen Sie, was Sie loslassen und was Sie im neuen Jahr einladen möchten. Räuchern: Ein Teelicht entzünden und die Mischung mit Zange oder Löffel auf das Sieb geben. Rückblick: Beobachten Sie den aufsteigenden Rauch und denken Sie über das vergangene Jahr und Ihre Vorsätze nach. Abschluss: Bedanken Sie sich, lassen Sie die Kerze sicher ausglimmen und lüften Sie den Raum. Einzeln erhältlich ist auch die Räuchermischung Raunacht. Wann die Rauhnächte 2026/27 beginnen und wie Sie Schritt für Schritt räuchern, zeigt unser Rauhnächte-Kalender. Hinweis: Glut und Teelicht nie unbeaufsichtigt lassen. Die Räuchermischungen sind nur zum Räuchern bestimmt, nicht zum Verzehr.
31,95 €

Für die Zeit zwischen den Jahren

Räuchermischungen mit Myrrhe, Zimt, Rose und Fichte, dazu Räucherlöffel, Räucherzange und Räuchergefäß. Für die Rauhnächte zwischen Weihnachten und Dreikönig.

Raunacht

Durchschnittliche Bewertung von 4.95 von 5 Sternen

Raunacht – Räuchermischung für die Zeit zwischen den JahrenWenn das alte Jahr stiller wird und das neue noch vor uns liegt, beginnt eine besondere Zeit.Die Rauhnächte sind Nächte des Übergangs. Nächte zum Innehalten, Erinnern, Loslassen und Neuordnen. Seit Jahrhunderten gehört das Räuchern zu diesen winterlichen Bräuchen – nicht laut und spektakulär, sondern still, duftend und voller Atmosphäre.Unsere Räuchermischung Raunacht verbindet Blüten, Kräuter, Hölzer und Harze zu einem tiefen, warmen und geheimnisvollen Duft.Rose und Pfingstrose bringen eine weiche, fast feierliche Blütennote. Schlehdorn, Storchenschnabel und Taubnessel erinnern an die wilde Kraft heimischer Pflanzen. Nelke und Zimt schenken Wärme, Sandelholz sorgt für Tiefe, Myrrhe für den dunklen, harzigen Charakter und Fichte bringt die klare Frische eines Winterwaldes hinein.So entsteht ein Duft, der wunderbar zu diesen stillen Tagen zwischen Vergangenheit und Neubeginn passt.Die vier ElementeDie Mischung ist von den vier Elementen inspiriert:Erde – für Halt und VerwurzelungWasser – für Gefühl und IntuitionFeuer – für Wandel und NeubeginnLuft – für Klarheit und neue GedankenGemeinsam stehen sie für das, was die Rauhnächte für viele Menschen besonders macht: zurückblicken, loslassen und Platz schaffen für das, was kommen darf.So räuchern SieEine kleine Prise der Mischung auf gut durchgeglühte Räucherkohle geben und langsam verglimmen lassen.Wer es sanfter mag, räuchert auf einem Räuchersieb über einem Teelicht. Dabei entfalten sich die einzelnen Duftnoten ruhiger und feiner.Weniger ist oft mehr – schon eine kleine Menge genügt, um einen Raum spürbar zu verändern.Duftcharakter:Warm, würzig, harzig, blumig und waldig.Bestandteile:Storchenschnabel, Rose, Schlehdorn, Taubnessel, Nelke, Zimt, Sandelholz, Myrrhe, Pfingstrose, Fichte.Inhalt: 7 gHinweisNur zum Räuchern, nicht zum Verzehr. Räucherkohle und offene Flammen niemals unbeaufsichtigt lassen. Nur in geeigneten feuerfesten Gefäßen verwenden und anschließend gut lüften.Wann die Rauhnächte 2026/27 beginnen und was zu jeder Nacht gehört, lesen Sie in unserem Rauhnächte-Kalender.Raunacht – für die stillen Nächte, in denen das Alte gehen darf und das Neue noch ganz leise beginnt.
5,45 €

Inhalt: 7 Gramm (778,57 € / 1000 Gramm)

Für die Rauhnächte zwischen den Jahren

Rose und Pfingstrose, Schlehdorn, Storchenschnabel und Taubnessel mit Hölzern und Harzen: tief, warm und geheimnisvoll im Duft.

Räucherset Advent

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Räucherset „Advent“ – für die Adventszeit und die Rauhnächte Das Räuchern in der Adventszeit und in den Rauhnächten – den „Nächten zwischen den Jahren“ von Weihnachten bis zum Dreikönigstag – ist ein alter, über Generationen gepflegter Brauch. Das Räucherset „Advent“ enthält alles, um ihn selbst zu erleben. Inhalt des Sets Räuchermischung Raunacht – mit Storchenschnabel, Rose, Schlehdorn und Myrrhe, komponiert nach den vier Elementen Erde, Wasser, Feuer und LuftAdventsmischung aus Blüten, Blättern, Harzen und HölzernStövchenRäucherlöffel Ein Ritual für die Adventszeit Ort vorbereiten: Einen Platz wählen, an dem Sie sich geborgen fühlen. Intention setzen: Überlegen Sie, worauf Sie sich einstimmen möchten – etwa auf die Weihnachtszeit – und sprechen Sie Ihre Absicht leise aus. Räuchern: Das Teelicht im Stövchen entzünden und die Räuchermischung mit dem Löffel auf das Sieb geben. Abschluss: Bedanken Sie sich für die Momente der Stille, lassen Sie die Kerze sicher ausbrennen und lüften Sie den Raum. Hinweis: Glut nie unbeaufsichtigt lassen und den Raum anschließend lüften. Die Räuchermischungen sind nur zum Räuchern bestimmt, nicht zum Verzehr.
24,95 €

Für alle, die den Advent mit einem Brauch beginnen möchten

Alles für das Räuchern im Advent und in den Rauhnächten: die Mischung Raunacht, eine Adventsmischung aus Blüten, Harzen und Hölzern, ein Stövchen und ein Räucherlöffel.

Räuchertopf Allgäu

Durchschnittliche Bewertung von 4.89 von 5 Sternen

Räuchertopf „Allgäu“ – schwarz mit Holzgriff Der Räuchertopf Allgäu verbindet traditionelle Räucherkunst mit einfacher Handhabung. Mit seinem Holzgriff lässt er sich sicher durch die Räume oder draußen tragen – für Hausräucherungen und das Räuchern im Freien. Eigenschaften und Maße Material: langlebiges schwarzes Metall mit HolzgriffDesign: zeitloses Schwarz mit dezentem spirituellem SymbolHöhe: 10 cm · Gesamtlänge inkl. Griff: 21 cm · Durchmesser: 9 cm So räuchern Sie mit dem Räuchertopf Vorbereiten: Eine dünne Schicht Räuchersand einfüllen – er isoliert die Hitze der Kohle und schont das Gefäß. Kohle entzünden: Eine Räucherkohle in die Mitte legen, anzünden und vollständig durchglühen lassen, bis sie gleichmäßig grau überzogen ist. Räucherwerk auflegen: Kräuter, Harze oder Hölzer auf die Glut streuen. Räuchern: Mit ruhigen Schwenkbewegungen durch die Räume gehen, besonders an Ecken, Fenstern und Türen entlang. Abschließen: Den Raum lüften und die Glut an einem sicheren Platz ausglimmen lassen. Hinweis: Glut nie unbeaufsichtigt lassen. Gefäß und Metallteile werden heiß – nur am Holzgriff anfassen. Ein Wald-Ritual Eine Kombination aus Wacholderholz, Fichtennadeln und Kiefernharz holt den Duft des Waldes ins Haus. In der Räuchertradition steht Wacholder für Schutz und Reinigung, Fichte für die Frische des Waldes und Kiefernharz für die Kraft der Erde. Dazu passt ein Satz wie: „Ich lade Klarheit, Schutz und Erdung ein.“ Den Topf nach Gebrauch reinigen.
22,95 €

Für das Räuchern durchs ganze Haus

Schwarzes Metall mit Holzgriff, 10 cm hoch und mit Griff 21 cm lang. Mit Räuchersand und Kohle lässt er sich sicher durch die Räume oder nach draußen tragen.

Räucherstövchen auf Naturholz
Räucherstövchen auf Naturholz – höhenverstellbar, mit Holzscheibe Natur pur: Dieses höhenverstellbare Räucherstövchen steht auf einer Holzscheibe. Alle Metallteile sind aus vernickeltem Messing in mattem, silbernem Antique-Finish. Mit einem Durchmesser von 12 cm und einer Höhe von ca. 14 cm ist es ein schöner Blickfang für ruhige Räucherabende. Geräuchert wird über einem Teelicht, ganz ohne Räucherkohle. Was unser Räucherstövchen besonders macht Höhenverstellbar: Sie bestimmen den Abstand zwischen Teelicht und Räucherwerk und damit, wie sanft oder kräftig es duftet. Holzscheibe als Sockel für einen natürlichen Look Vernickeltes Messing in mattem, silbernem Antique-Finish Maße: Durchmesser 12 cm, Höhe ca. 14 cm So räuchern Sie mit dem Stövchen Das Stövchen auf eine feste, hitzeunempfindliche Unterlage stellen. Ein Teelicht anzünden und darunterstellen. Eine kleine Menge Harz, Kräuter oder Räuchermischung auf das Sieb geben. Die Höhe so einstellen, dass das Räucherwerk langsam duftet, ohne zu verbrennen. Tipp: Für zarte Blüten und Kräuter wählen Sie mehr Abstand, für Harze wie Benzoe Siam etwas weniger. Harzreste entfernen Sie mit dem Räucherbürstchen. Wichtig: Stövchen werden heiß. Lassen Sie das Teelicht nie unbeaufsichtigt brennen. Weitere Stövchen und Räuchergefäße finden Sie in unserem Räucherzubehör, passendes Räucherwerk bei den Räuchermischungen. Häufige Fragen zum Räucherstövchen auf Naturholz Wie funktioniert die Höhenverstellung? Sie verstellen die Höhe des Siebs über dem Teelicht. Mehr Abstand bedeutet weniger Wärme und einen sanfteren Duft, weniger Abstand mehr Wärme. Brauche ich Räucherkohle? Nein. Das Stövchen wird mit einem Teelicht betrieben, das Räucherwerk liegt auf dem Sieb. Welches Räucherwerk passt? Harze wie Weihrauch, Benzoe oder Myrrhe, Kräuter, Blüten und Räuchermischungen. Über die Höhe passen Sie die Wärme an. Wie groß ist das Räucherstövchen? Es hat einen Durchmesser von 12 cm und ist ca. 14 cm hoch. Aus welchem Material ist das Stövchen? Der Sockel ist eine Holzscheibe. Alle Metallteile sind aus vernickeltem Messing in mattem, silbernem Antique-Finish.
22,95 €

Für alle, die ohne Kohle räuchern möchten

Höhenverstellbar auf einer Holzscheibe, die Metallteile in mattem Silber. Geräuchert wird über einem Teelicht.

Räucherkohle

Durchschnittliche Bewertung von 4.84 von 5 Sternen

Räucherkohle – schnellzündende Kohletabletten Ø 40 mm Unsere Schnellzünder-Kohletabletten mit 40 mm Durchmesser sind die Grundlage für das Räuchern von Harzen, Hölzern, Kräutern und Räuchermischungen. Die Kohle sorgt für eine gleichmäßige, lang anhaltende Glut, damit sich die Düfte entfalten können. Produktdetails Durchmesser: ca. 40 mmInhalt: 10 Stück pro RolleErhältlich als 1 Stück oder 5 StückSchnellzündend – nur einmal anzündenFür Anfänger und erfahrene Räucherfreunde So verwenden Sie die Räucherkohle Eine feuerfeste Schale mit Räuchersand füllen.Die Kohletablette in der Schale anzünden und durchglühen lassen, bis sie grau überzogen ist.Eine kleine Menge Räucherwerk auf die Glut legen. Hinweis: Glut nie unbeaufsichtigt lassen und den Raum anschließend lüften.
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Räucherwerk

Was räuchert man in den Rauhnächten?

Traditionell Harze und heimische Kräuter. Im Alpenvorland kommen die Kräuterbuschen dazu, die an Mariä Himmelfahrt gesegnet wurden.

  • Weihrauch

    Der Rauch der Kirche und des Haussegens. Die Sternsinger bringen ihn bis heute in die Häuser.

    Weihrauch Casper ansehen
  • Myrrhe

    In der Räucherfibel steht sie dafür, das Alte mit dem Neuen zu verbinden. Passender geht es zwischen den Jahren kaum.

    Myrrhe ansehen
  • Fichtenharz

    Sabine nennt es den bayrischen Weihrauch. Es duftet harzig und klar nach Winterwald.

    Fichtenharz ansehen
  • Wacholder

    Im Alpenraum Kranewitt genannt: eine der alten heimischen Räucherpflanzen, ob als Holz, Nadeln oder Beeren.

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  • Beifuß

    Eine der alten heimischen Räucherpflanzen. Im Wunsch-Wickel steht er für Schutz.

    Beifußkraut ansehen
  • Die Mischung „Raunacht“

    Rose, Pfingstrose, Schlehdorn, Storchenschnabel, Taubnessel, Nelke, Zimt, Sandelholz, Myrrhe und Fichte, gemischt nach den vier Elementen.

    Raunacht ansehen

Bedeutung und Ursprung

Was sind die Rauhnächte?

Die Rauhnächte sind die stillen Nächte um den Jahreswechsel, die Zeit zwischen den Jahren. Meist zählt man zwölf, vom 25. Dezember bis zum 6. Januar. Schon das Konzil von Tours erklärte im Jahr 567 die zwölf Tage zwischen Weihnachten und Epiphanias zur Festzeit.

Woher der Name kommt, ist bis heute umstritten. Die einen leiten ihn vom mittelhochdeutschen „rûch“ ab, haarig, und denken an Gestalten im Fell. Die anderen denken an den Rauch: Schon 1520 wird beschrieben, wie in diesen Nächten Haus und Stall mit Weihrauch ausgeräuchert werden.

Der Sage nach zieht in diesen Nächten die Wilde Jagd durch die Lüfte, ein Geisterheer, von dem seit dem 13. Jahrhundert erzählt wird. Und jeder der zwölf Tage galt als Lostag, an dessen Wetter man das Wetter eines Monats im neuen Jahr ablesen wollte.

Gut zu wissen

Oft liest man, die Rauhnächte füllten die elf Tage, die das Mondjahr mit seinen 354 Tagen kürzer ist als das Sonnenjahr. Eine schöne Erklärung, belegt ist sie nicht.

Räuchermischung Raunacht auf einer Schieferplatte, darüber blauer Rauch in der Dunkelheit

Die vier großen Rauhnächte

Ritual

Das Ritual der 13 Wünsche

Goldene Schale mit Räuchermischung zwischen Kerzen und Tannenzapfen

Kein Ritual der Rauhnächte ist heute so beliebt. So geht es:

  1. Schreiben Sie vor dem 25. Dezember 13 Wünsche auf 13 kleine Zettel, so, als wären sie schon wahr.
  2. Falten Sie die Zettel, mischen Sie sie und legen Sie sie in eine Schale.
  3. Ziehen Sie in jeder der zwölf Rauhnächte einen Zettel und verbrennen Sie ihn ungelesen in einer feuerfesten Schale. Der Wunsch, so heißt es, ist damit abgegeben.
  4. Am 6. Januar bleibt ein Zettel übrig. Um diesen dreizehnten Wunsch kümmern Sie sich selbst.

Gut zu wissen

Das Ritual ist jung, alte Belege gibt es dafür nicht. Ein schöner Anlass, über das neue Jahr nachzudenken, ist es trotzdem. Zettel nur in einer feuerfesten Schale verbrennen, nie in der Nähe von Vorhängen.

Volksglaube

Was man in den Rauhnächten nicht tun sollte

Halten muss sich niemand daran. Aber die alten Verbote laden ein, in der dunkelsten Zeit des Jahres die Arbeit ruhen zu lassen.

  • Keine Wäsche aufhängen

    Sonst, so hieß es, verfängt sie sich in der Wilden Jagd und wird im neuen Jahr zum Leichentuch.

  • Nicht spinnen

    Das Spinnrad stand still. Frau Perchta und Frau Holle sahen nach, ob die Arbeit getan war.

  • Keine Unordnung

    Haus und Stube sollten aufgeräumt sein, wenn die Nächte kommen.

  • Keine Karten spielen

    Auch das Kartenspiel war in vielen Gegenden in diesen Nächten verboten.

  • Nicht backen und nicht schlachten

    So erzählte man es sich an der Nordsee.

  • Keine Hülsenfrüchte essen

    Und den Stall nicht ausmisten: beides steht schon in einem Buch von 1790.

„De in de Twolfen den Tuun bekleed’t, de bekleed’t in’t nei Jahr den Karkhoff.“
Alter Spruch von der Nordsee: Wer in den zwölf Nächten den Zaun mit Wäsche behängt, behängt im neuen Jahr den Friedhof.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen zu den Rauhnächten

Wann sind die Rauhnächte 2026/27?

Die zwölf Rauhnächte beginnen in der Nacht vom 25. auf den 26. Dezember 2026 und enden in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar 2027. Viele zählen die Heilige Nacht vom 24. auf den 25. Dezember schon dazu, manche beginnen bereits mit der Thomasnacht vom 20. auf den 21. Dezember.

Wie viele Rauhnächte gibt es?

Meist zählt man zwölf. Je nach Gegend galten früher auch nur drei oder vier Nächte als die großen Rauhnächte: die Thomasnacht, die Heilige Nacht, die Silvesternacht und die Nacht auf Dreikönig.

Rauhnächte oder Raunächte: Was ist richtig?

Beides. Seit der Rechtschreibreform von 1996 schreibt der Duden „Raunächte“, die ältere Schreibweise „Rauhnächte“ ist bis heute weit verbreitet. Woher der Name kommt, ist umstritten: vom mittelhochdeutschen „rûch“ für haarig, gedacht an Gestalten im Fell, oder vom Rauch, denn das Räuchern in diesen Nächten ist schon seit dem 16. Jahrhundert beschrieben.

Welche Rauhnacht ist die wichtigste?

Die vier großen sind Thomasnacht, Heilige Nacht, Silvester und die Perchtennacht vom 5. auf den 6. Januar. Als wichtigste gilt vielen die letzte, denn in ihr wird zum letzten Mal geräuchert.

Was macht man in den Rauhnächten?

Man räuchert Haus und Wohnung, blickt auf das alte Jahr zurück, achtet auf Träume und Wetter und nimmt sich Zeit für die Familie und für sich selbst. Viele verbrennen in jeder Nacht einen von 13 Wunschzetteln.

Was darf man in den Rauhnächten nicht tun?

Der Volksglaube kennt viele Verbote: keine Wäsche aufhängen, nicht spinnen, keine Unordnung, keine Karten spielen. Halten muss sich niemand daran. Aber sie laden ein, die Arbeit einmal ruhen zu lassen.

Was räuchert man in den Rauhnächten?

Traditionell Weihrauch, Myrrhe, Fichtenharz, Wacholder und Beifuß, im Alpenvorland auch die gesegneten Kräuterbuschen vom 15. August. Fertige Mischungen wie „Raunacht“ verbinden mehrere Kräuter und Harze.

Wie funktioniert das Ritual der 13 Wünsche?

Vor dem 25. Dezember schreiben Sie 13 Wünsche auf 13 Zettel. In jeder der zwölf Rauhnächte verbrennen Sie einen Zettel ungelesen. Der letzte bleibt übrig: Um diesen Wunsch kümmern Sie sich selbst.

Kann man auch ohne Kohle räuchern?

Ja, mit einem Räucherstövchen: Ein Teelicht erwärmt ein Sieb, auf dem das Räucherwerk langsam seinen Duft abgibt. Das raucht weniger und eignet sich gut für einzelne Zimmer.

Was sind die Sperrnächte?

Die Sperrnächte sind eine junge Idee aus der heutigen Ratgeberliteratur: zwölf Nächte vor den Rauhnächten, meist vom 8. bis 19. Dezember, als Zeit für den Rückblick. Alte Belege dafür gibt es kaum. Wer mag, nutzt die Adventstage zum Aufräumen und Ausräuchern, ganz wie früher vor dem Fest.

Kräuterparadies seit 1887 · zuletzt aktualisiert am