Bärlapp geschn.
Bärlapp – Lycopodii Herba
Manche Pflanzen wirken, als wären sie aus einer anderen Zeit zu uns herübergewachsen. Der Bärlapp gehört zweifellos dazu. Mit seinen immergrünen, moosartigen Trieben erinnert er an kleine Urlandschaften und trägt eine stille, beinahe geheimnisvolle Ausstrahlung in sich.
Herkunft und Pflanzencharakter
Bärlapp wächst bevorzugt in lichten Wäldern sowie auf kargen, nährstoffarmen Böden. Das Kraut wird achtsam geerntet und schonend getrocknet, damit Duft, Farbe und sein ursprünglicher Pflanzencharakter bestmöglich erhalten bleiben.
Traditionelle Geschichte
Als eine der ältesten Pflanzenlinien unserer Erde galt Bärlapp schon früh als etwas Besonderes. In alten Überlieferungen wurde er mit Achtung behandelt und teilweise sogar als Schutzpflanze verehrt. Man band ihn zu Kränzen, legte ihn über Schlafstätten oder trug ein kleines Stück bei sich – als stilles Symbol für Zuversicht und gute Wege.
Solche Geschichten erzählen von einer Zeit, in der Pflanzen nicht nur genutzt, sondern als Begleiter des Lebens verstanden wurden.
Sensorik
Fein krautig mit einer sanften, waldigen Note. Sein Charakter wirkt ruhig und ursprünglich.
Zubereitung
Für einen Aufguss 1–2 Teelöffel mit etwa 250 ml kochendem Wasser übergießen, 8–10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen.
Kombinationsmöglichkeiten
Traditionell wird Bärlapp gerne mit Kräutern wie Zinnkraut, Birkenblättern oder Brennnessel in Mischungen verwendet.
Produktform
Getrocknetes Kraut.
Hinweis
Traditionell verwendetes Kräuterkraut ohne gesundheitsbezogene Anwendung.
ab 1,75 EUR
Gramm20 Gramm (87,50 EUR/kg)
inkl. 19% MwSt. / zzgl.
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Artikel-Nr. 179
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