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30.10.26

Meersalz, 250 g – Kräuterparadies seit 1887

Badesalz selber machen: Rezepte mit Kräutern, Blüten und Duftöl

Das Wichtigste in Kürze

Für ein einfaches Badesalz mischen Sie 200 g grobes Meersalz mit 1 Esslöffel Mandelöl, in das Sie vorher 8 bis 10 Tropfen ätherisches Öl gerührt haben, und 1 bis 2 Esslöffeln getrockneten Blüten. Die Menge passt in ein Glas mit 250 ml und reicht für vier bis fünf Bäder. Gut verschlossen und trocken gelagert, sollten Sie selbst gemachtes Badesalz innerhalb von etwa drei Monaten verbrauchen.

Lesezeit: etwa 6 Minuten

Wie macht man Badesalz selber?

Badesalz selber machen dauert keine zehn Minuten. Sie brauchen nur Salz, etwas Öl, ein paar Blüten und ein Glas mit Deckel. Bei uns im Kräuterhof mischen wir es im Advent gern gleich in größeren Mengen, denn ein Glas Badesalz ist ein Geschenk, über das sich fast jeder freut.

Das Grundrezept für ein Glas mit 250 ml:

  • 200 g grobes Meersalz
  • 2 Esslöffel Natron (nach Wunsch)
  • 1 Esslöffel Mandelöl oder ein anderes mildes Basisöl
  • 8 bis 10 Tropfen ätherisches Öl, zum Beispiel Lavendel
  • 1 bis 2 Esslöffel getrocknete Blüten
  1. Öl vorbereiten: Rühren Sie das ätherische Öl in einer kleinen Tasse in das Mandelöl. So verteilt es sich später gleichmäßig und schwimmt nicht als Tropfen auf dem Badewasser.
  2. Salz mischen: Salz und Natron in eine trockene Schüssel geben. Das Öl darüberträufeln und mit einem Löffel gründlich vermengen, bis alle Körner leicht glänzen.
  3. Blüten dazugeben: Die getrockneten Blüten zum Schluss unterheben, damit sie nicht zerbröseln.
  4. Trocknen lassen: Breiten Sie das Badesalz für ein bis zwei Stunden auf einem Backpapier aus. So zieht das Öl ein, und das Salz verklumpt im Glas nicht.
  5. Abfüllen: In ein sauberes, ganz trockenes Glas füllen und gut verschließen.
Braune Weithalsflasche mit 250 ml zum Abfüllen von selbst gemachtem Badesalz

Ein Glas mit weitem Hals lässt sich leicht befüllen und mit dem Löffel entnehmen.

Drei Badesalz-Rezepte zum Nachmachen

Mit dem Grundrezept lassen sich viele Varianten mischen. Diese drei sind bei uns am beliebtesten. Die Mengen gelten jeweils für 200 g Salz.

Rosen-Badesalz

2 Esslöffel Rosenblüten und 5 bis 6 Tropfen Geraniumöl, das blumig an Rose erinnert. Wer mag, zerreibt einen Teil der Blüten zwischen den Fingern, dann sprenkeln die Stückchen das Salz zart rosa. Das Ergebnis duftet fein und sieht im Glas besonders hübsch aus.

Getrocknete rosa Rosenblüten als Zutat für Rosen-Badesalz

Rosenblüten bringen Farbe ins Glas und einen blumigen Duft ins Bad.

Lavendel-Badesalz

1 Esslöffel Lavendelblüten, 1 Esslöffel Ringelblumenblüten und 8 Tropfen Lavendelöl. Das Gelb der Ringelblume und das Blau des Lavendels ergeben eine sommerliche Mischung, die nach Provence duftet.

Getrocknete blaue Lavendelblüten für ein selbst gemachtes Lavendel-Badesalz

Lavendelblüten: Klassiker für Badesalz, Duftsäckchen und Potpourri.

Winter-Badesalz mit Orange

1 Esslöffel fein geschnittene Orangenschalen und 6 bis 8 Tropfen Orangenöl. Zum Verschenken legen Sie einen Sternanis und eine Zimtstange oben ins Glas. Diese sind nur Schmuck und kommen nicht mit ins Wasser. Zimt- oder Nelkenöl gehören nicht ins Badesalz, sie sind für das Badewasser zu kräftig.

Wie verwendet man Badesalz?

Für ein Vollbad genügen 2 bis 3 gehäufte Esslöffel. Geben Sie das Salz unter den laufenden Wasserstrahl, dann löst es sich schnell. Für ein Fußbad reicht ein Esslöffel in einer Schüssel mit warmem Wasser.

Ein Bad ist für uns vor allem eine kleine Auszeit: das Licht dämpfen, eine Kerze anzünden, das Telefon im anderen Zimmer lassen und den Duft genießen. Viele Kundinnen erzählen uns, dass sie sich einen festen Abend in der Woche dafür freihalten. Eine Tasse Tee am Wannenrand gehört bei vielen dazu.

Leuchtend orange Ringelblumenblüten auf Schiefer als Zutat für Badesalz

Ringelblumenblüten bringen leuchtendes Gelb in jede Mischung.

Sorgfalt beim Baden: Ätherische Öle immer zuerst mit Öl oder Salz mischen und nie pur ins Wasser oder auf die Haut geben. Sparsam verwenden: Mehr Tropfen machen das Bad nicht schöner, nur kräftiger. Badesalz mit ätherischen Ölen ist nichts für kleine Kinder; für sie lassen Sie die Öle ganz weg. Wer empfindlich ist, probiert die Mischung vorher an einer kleinen Hautstelle aus. Durch das Öl kann die Wanne rutschig werden, bitte vorsichtig aufstehen.

Badesalz verschenken: Abfüllen und Etikett

Selbst gemachtes Badesalz ist eines der schönsten Geschenke aus der eigenen Küche. Damit es so ankommt, wie Sie es gemischt haben, achten Sie auf drei Dinge:

  • Trockene Gläser: Spülen Sie die Gläser heiß aus und lassen Sie sie vollständig trocknen. Schon ein Wassertropfen lässt das Salz verklumpen.
  • Schichten: Für einen schönen Anblick füllen Sie das Salz in Schichten, etwa abwechselnd weißes Salz und Salz mit Rosenblüten.
  • Etikett: Schreiben Sie Zutaten, Herstellungsdatum und die Menge pro Bad auf das Etikett. So weiß die Beschenkte, was drin ist und bis wann sie es verwenden sollte.

Ein kleiner Holzlöffel, mit Juteband an den Deckel gebunden, macht das Geschenk komplett. Mehr Ideen finden Sie in unserem Ratgeber Weihnachtsgeschenke aus dem Kräuterhof. Wer gleich mehrere Duftgeschenke vorbereiten möchte, kann mit denselben Blüten auch ein Potpourri selber machen.

Sabines Tipp

„Die Blüten schwimmen im Badewasser oben und landen später im Abfluss. Ich fülle sie deshalb in einen Teefilter aus Papier, binde ihn zu und lege ihn ins Wasser. So hat man den Duft und die Farbe, aber keine Arbeit mit dem Sieb.“

Wie lange ist selbst gemachtes Badesalz haltbar?

Salz selbst verdirbt nicht. Was die Haltbarkeit begrenzt, sind das Öl und der Duft. Pflanzenöle können mit der Zeit ranzig werden, und ätherische Öle verfliegen. Verbrauchen Sie Ihr Badesalz deshalb innerhalb von etwa drei Monaten. Riecht es alt oder ranzig, gehört es nicht mehr ins Badewasser.

Lagern Sie das Glas gut verschlossen, kühl und dunkel. Ein Platz direkt neben der Badewanne ist wegen der Feuchtigkeit nicht ideal; besser ist ein Schrank im Flur. Nehmen Sie das Salz immer mit einem trockenen Löffel aus dem Glas.

Wer gern selbst mischt, findet weitere einfache Rezepte für Lippenbalsam, Handmaske und Ölauszüge in unserem Ratgeber Naturkosmetik selber machen.

Was Sie dafür brauchen

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Häufige Fragen zum Badesalz

Welches Salz nimmt man für Badesalz?

Grobes Meersalz eignet sich gut, weil es sich langsam löst und im Glas schön aussieht. Auch feines Salz funktioniert, es verklumpt aber schneller. Wichtig ist, dass es trocken und ohne Zusätze wie Rieselhilfen ist, wenn Sie Klumpen vermeiden möchten.

Wie viel Badesalz kommt in ein Vollbad?

Zwei bis drei gehäufte Esslöffel genügen für eine normale Badewanne. Für ein Fußbad reicht ein Esslöffel.

Kann man Badesalz ohne Öl machen?

Ja. Ohne Öl ist Badesalz länger haltbar, duftet aber weniger. Sie können dann nur Blüten und ein paar Tropfen ätherisches Öl direkt auf das Salz geben und gut durchmischen.

Warum verklumpt mein Badesalz?

Meist ist Feuchtigkeit im Spiel, etwa aus einem nassen Löffel oder weil das Glas im Bad steht. Lassen Sie das frisch gemischte Salz vor dem Abfüllen antrocknen und lagern Sie es trocken.

Kann man Badesalz für Kinder machen?

Für Kinder mischen Sie das Salz nur mit Blüten und ganz ohne ätherische Öle. Lassen Sie Kinder nie unbeaufsichtigt baden und bewahren Sie das Glas außer Reichweite auf.