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28.11.23

Rosenweihrauch, 20 g – Kräuterparadies seit 1887

Rosenweihrauch: Was steckt dahinter und wie räuchert man ihn?

Das Wichtigste in Kürze

Rosenweihrauch ist keine eigene Pflanze, sondern eine Räuchermischung: Weihrauchpulver wird mit Rosenwasser, gemahlenen Rosenblüten und ätherischen Ölen verknetet und zu kleinen Stücken geformt. Unser Rosenweihrauch kommt aus einer kleinen Manufaktur in Griechenland. Er duftet zart nach Rose mit einem warmen, harzigen Abgang und wird auf Räucherkohle oder dem Stövchen geräuchert, ein bis zwei Körnchen reichen.

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Was ist Rosenweihrauch?

Rosenweihrauch verbindet zwei der ältesten Düfte der Welt: das Harz des Weihrauchbaums und die Rose. Unser Rosenweihrauch wird in einer kleinen griechischen Manufaktur von Hand hergestellt. Dafür wird Weihrauchpulver mit Rosenwasser, pulverisierten Rosenblütenblättern und ätherischen Ölen vermengt. Aus der Masse entstehen kleine, fein bepuderte Stücke mit rosa Sprenkeln, die beim Räuchern lange duften.

In Griechenland hat diese Art von Weihrauch eine lange Tradition. Dort wird in Kirchen und bei religiösen Festen bis heute viel geräuchert, und duftende Weihrauchsorten mit Blütennoten gehören ganz selbstverständlich dazu. Bei uns im Kräuterhof finden Sie ihn deshalb bei den Kirchen- und Klosterweihrauch-Sorten.

Gibt es eine Rosenweihrauch-Pflanze?

Nein. Eine Pflanze mit dem Namen Rosenweihrauch gibt es nicht. Der Name beschreibt die Mischung aus zwei Pflanzen:

  • Weihrauch ist das getrocknete Harz des Weihrauchbaums (Boswellia). Er wächst in Nordostafrika, auf der Arabischen Halbinsel und in Indien. Mehr dazu lesen Sie im Ratgeber Weihrauch.
  • Die Rose steuert Rosenwasser und gemahlene Blütenblätter bei. Rosenwasser wird traditionell vor allem aus der Damaszener Rose gewonnen.

Mit der Balkonpflanze, die in Gärtnereien manchmal unter dem Namen Weihrauch angeboten wird, einem Harfenstrauch, hat Rosenweihrauch nichts zu tun.

Getrocknete pinkfarbene Rosenblüten in Nahaufnahme, wie sie im Rosenweihrauch verarbeitet werden

Rosenblüten geben dem Rosenweihrauch Farbe und Duft.

Wie duftet Rosenweihrauch?

Wer Rosenweihrauch zum ersten Mal räuchert, ist oft überrascht, wie zart er ist. Zuerst steigt ein weicher, leicht pudriger Rosenduft auf. Darunter liegt die warme, harzige und etwas zitronige Note des Weihrauchs. Im Vergleich zu reinem Kirchenweihrauch ist der Rauch milder und blumiger, der Duft hält sich lange im Raum.

Die Rose selbst hat eine lange Geschichte als Symbol. In der Antike war sie der Liebesgöttin Aphrodite zugeordnet. Im Christentum wurde sie zum Sinnbild für Maria, und auch der Rosenkranz trägt sie im Namen. So verbindet Rosenweihrauch zwei Traditionen: die feierliche des Weihrauchs und die liebevolle der Rose.

Wofür verwendet man Rosenweihrauch?

Rosenweihrauch passt zu allen Momenten, die ein wenig feierlich und zugleich sanft sein dürfen:

  • für einen Abend zu zweit, einen Hochzeitstag oder den Valentinstag,
  • im Mai, dem Marienmonat, und zu Muttertag,
  • im Advent als blumige Abwechslung zum klassischen Kirchenweihrauch,
  • für eine stille Stunde mit Buch, Kerze und Tee.

Auch als Geschenk ist Rosenweihrauch sehr beliebt, etwa zusammen mit einer kleinen Schale und Kohle. Ideen dazu finden Sie unter Räucherset verschenken. Wer gern mischt, kombiniert ihn mit Rosenblüten, mit dem vanilligen Harz Benzoe oder einem hellen Copal.

Räuchermischung Zeit der Liebe mit Rosenblüten und Harzstücken auf einem goldenen Messlöffel vor roten Herzen

Unsere Mischung Zeit der Liebe verbindet Rosenblüten mit Weihrauch und Styrax.

Wie räuchert man Rosenweihrauch?

  1. Schale vorbereiten: Füllen Sie eine feuerfeste Schale mit Räuchersand und stellen Sie sie auf eine hitzefeste Unterlage.
  2. Kohle anzünden: Zünden Sie eine Räucherkohle an und warten Sie, bis sie rundum grau überzogen ist. Die einzelnen Handgriffe zeigt unsere Anleitung Räucherkohle anzünden.
  3. Auflegen: Legen Sie ein bis zwei Körnchen Rosenweihrauch auf die Glut. Mehr ist nicht nötig, der Duft ist ergiebig.
  4. Genießen und nachlegen: Wenn der Duft nachlässt, schieben Sie die Reste mit der Zange beiseite und legen ein neues Körnchen auf.
  5. Ohne Kohle: Auf einem Räuchersieb über dem Teelicht schmilzt Rosenweihrauch langsamer. Der Rosenduft ist dort besonders zart und es entsteht kaum Rauch.

Sicherheit: Glut nie unbeaufsichtigt lassen, Kinder und Haustiere fernhalten und nicht direkt unter einem Rauchmelder räuchern. Lüften Sie den Raum während und nach dem Räuchern.

Rauch steigt aus einer schwarzen Räucherpfanne mit Deckel und Holzgriff, daneben Teelichter, zum Räuchern von Rosenweihrauch

In der Räucherpfanne mit Deckel verteilt sich der Rosenduft gleichmäßig.

Sabines Tipp

„Rosenweihrauch ist sehr ergiebig. Ich lege ein einzelnes Körnchen auf die Kohle und streue ein paar getrocknete Rosenblüten an den Rand in den warmen Sand. So duftet es blumig, ohne dass der Raum verraucht.“

Was Sie dafür brauchen

Alle Kirchen- und Klosterweihrauch-Sorten ansehen

Häufige Fragen zum Rosenweihrauch

Woraus besteht Rosenweihrauch?

Aus Weihrauchpulver, Rosenwasser, gemahlenen Rosenblütenblättern und ätherischen Ölen. Die Masse wird verknetet und zu kleinen Stücken geformt.

Woher kommt Rosenweihrauch?

Unser Rosenweihrauch stammt aus einer kleinen Manufaktur in Griechenland, wo er von Hand hergestellt wird. Dort hat Weihrauch mit Blütenduft eine lange Tradition.

Was ist der Unterschied zu normalem Weihrauch?

Reiner Weihrauch ist das unveränderte Harz des Weihrauchbaums und duftet harzig, zitronig und klar. Rosenweihrauch ist eine Zubereitung mit Rose, sein Duft ist blumiger, weicher und milder.

Wie viel Rosenweihrauch braucht man?

Sehr wenig. Ein bis zwei Körnchen auf der Kohle duften bereits durch einen ganzen Raum. Legen Sie lieber nach, wenn der Duft nachlässt, als gleich zu viel aufzulegen.

Kann man Rosenweihrauch ohne Kohle räuchern?

Ja, auf einem Räucherstövchen mit Sieb über einem Teelicht. Dort schmilzt er langsamer, der Duft ist zarter und es entsteht kaum Rauch.

Wie bewahrt man Rosenweihrauch auf?

Gut verschlossen, dunkel und kühl, zum Beispiel in einem Schraubglas. So bleibt der Rosenduft lange erhalten.

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