Brunnenkresse – Nasturtium officinale
Die Brunnenkresse, botanisch Nasturtium officinale, ist ein traditionsreiches Wildkraut mit angenehm würzigem Charakter. Auch bekannt als Bachbitterkraut, Bitterkresse, Bittersalat oder Wassersenf, wächst sie bevorzugt an klaren Bächen und in feuchten Landschaften – Orte, die seit jeher für Ursprünglichkeit und lebendige Natur stehen.
Charakter & Geschmack: Die natürliche Würze der Brunnenkresse entsteht durch ihre typischen Pflanzenstoffe, die dem Aufguss eine aromatisch-scharfe, zugleich frische Note verleihen. Ein Tee für alle, die Kräuter mit Persönlichkeit schätzen.
Eine Pflanze mit Geschichte: Schon früh wurde Brunnenkresse in europäischen Kräuterbüchern erwähnt und galt als geschätztes Wildkraut der ländlichen Küche. Man sammelte sie entlang sauberer Wasserläufe und brachte damit ein Stück frischer Landschaft mit nach Hause. Bis heute steht Brunnenkresse für diese bodenständige Kräutertradition – klar, kraftvoll und naturverbunden.
Zubereitung: Für eine Tasse Tee 1–2 Teelöffel Brunnenkresse mit etwa 250 ml kochendem Wasser übergießen, 8–10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen.
Passt gut dazu: Besonders harmonisch zeigt sich Brunnenkresse in Kombination mit Melisse, Fenchel, Löwenzahn oder Schafgarbe – Kräuter, die ihren lebendigen Charakter sanft begleiten.
Produktform: Schonend getrocknetes Kraut.
Mit der Brunnenkresse zieht ein Stück wache, ursprüngliche Pflanzenwelt in die Teetasse ein – würzig, klar und seit Generationen geschätzt.