Weidenrinde – Salix alba Cortex
Die Weide ist ein Baum der Wasserläufe und Auen ein stiller Begleiter entlang von Flüssen und feuchten Wiesen deren biegsame Zweige und silbrig schimmernde Blätter seit Jahrhunderten unsere Landschaft prägen. Wer unter einer Weide steht spürt sofort diese besondere Ruhe und gleichzeitig eine tiefe innere Kraft die von ihr ausgeht. Ihre Rinde wurde bereits in der Antike geschätzt und fand ihren festen Platz in den alten europäischen Kräuterbüchern wo sie mit Sorgfalt beschrieben und verwendet wurde.
Im Geschmack zeigt sich die Weidenrinde deutlich bitter und leicht herb genau so wie es für viele traditionelle Pflanzen typisch ist. Diese Bitterkeit gehört zu ihrem Wesen und macht sie zu einer bewussten Zutat die mit Achtsamkeit eingesetzt wird. Schon kleine Mengen reichen aus um ihren charakteristischen Ausdruck wahrzunehmen.
Die Weide selbst steht sinnbildlich für Anpassungsfähigkeit und innere Stärke. Sie biegt sich im Wind ohne zu brechen und bleibt dennoch fest verwurzelt. Diese Eigenschaft macht sie zu einem Baum der seit jeher mit Beständigkeit und Widerstandskraft in Verbindung gebracht wird.
Zubereitung 1 Teelöffel mit 250 ml Wasser kurz aufkochen und etwa 10 Minuten sanft köcheln lassen danach abseihen
Hinweis Trocken und lichtgeschützt lagern
Verantwortlicher Lebensmittelunternehmer: Der Kräuterhof GmbH (Kräuterparadies seit 1887), Griesmühle 7, 84367 Zeilarn, Deutschland