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23.05.23

Duftset Weihnachtsglück, 1 Stück – Kräuterparadies seit 1887

Duftöle für Duftlampe und Diffuser: Raumduft mit ätherischen Ölen

Das Wichtigste in Kürze

Für die Duftlampe füllen Sie die Schale mit Wasser und geben 3 bis 5 Tropfen ätherisches Öl hinein; ein Teelicht erwärmt das Wasser, und der Duft verteilt sich im Raum. Ein Diffuser vernebelt Wasser mit einigen Tropfen Öl ganz ohne Flamme. Naturreine ätherische Öle werden aus Pflanzen gewonnen, während unter „Duftöl“ auch Öle mit künstlichen Duftstoffen verkauft werden. Ein Blick aufs Etikett zeigt den Unterschied.

Lesezeit: etwa 6 Minuten

Was ist der Unterschied zwischen ätherischem Öl und Duftöl?

Wer Duftöle für die Duftlampe kaufen möchte, stößt auf viele Begriffe: ätherisches Öl, Duftöl, Aroma-Öl, Ölmischung. Gemeint ist nicht immer dasselbe.

  • Ätherisches Öl wird direkt aus Pflanzen gewonnen. Lavendel, Nelke oder Zedernholz werden mit Wasserdampf destilliert. Bei Zitrusfrüchten wie Orange, Bergamotte oder Grapefruit presst man das Öl kalt aus der Schale. Naturreines Öl erkennen Sie am botanischen Namen und an der Herkunftsangabe auf dem Etikett.
  • Duftöl ist ein Sammelbegriff. Darunter fallen auch Parfümöle mit naturidentischen oder künstlichen Duftstoffen. Sie riechen oft nach Vanille, Kokos oder „frischer Wäsche“, also nach Düften, die keine Pflanze als Öl hergibt.
  • Ölmischungen sind Kompositionen aus mehreren ätherischen Ölen. Bei uns im Kräuterhof mischen wir sie selbst, etwa Kaminglühen aus Orange, Zimtrinde, Nelke, Rose und Geranium.

„Aroma-Öl“ ist ein Wort aus dem Alltag und kann alles davon bedeuten. Für die Duftlampe und den Diffuser verwenden wir ausschließlich naturreine ätherische Öle und unsere eigenen Mischungen daraus.

Fläschchen Bergamotteöl auf Birkenrinde, ein ätherisches Öl für Duftlampe und Diffuser

Bergamotteöl aus Kalabrien: frisch, zitrusartig und fein.

Wie benutzt man eine Duftlampe richtig?

Eine Duftlampe besteht aus einer Schale und einem Teelicht darunter. Das Teelicht erwärmt das Wasser in der Schale, mit ihm verdunstet das Öl. So gehen Sie vor:

  1. Platz wählen: Stellen Sie die Duftlampe auf eine feste, hitzebeständige Unterlage, weg von Vorhängen, Papier und Zugluft.
  2. Wasser einfüllen: Füllen Sie die Schale etwa zu drei Vierteln mit Wasser. Ätherische Öle gehören nie ohne Wasser in die Schale, sonst werden sie zu heiß und riechen scharf.
  3. Öl zugeben: Geben Sie 3 bis 5 Tropfen ätherisches Öl oder eine Ölmischung in das Wasser. Für kleine Räume reichen 2 bis 3 Tropfen.
  4. Teelicht anzünden: Stellen Sie ein Teelicht in die Lampe und zünden Sie es an. Nach wenigen Minuten beginnt der Duft sich zu verteilen.
  5. Wasser nachfüllen: Die Schale darf nie leer brennen. Prüfen Sie den Wasserstand und füllen Sie bei längerem Betrieb rechtzeitig nach.
  6. Reinigen: Wischen Sie die abgekühlte Schale nach dem Gebrauch mit etwas Spülwasser aus, damit sich keine Ölreste sammeln.
Duft-Aromalampe aus Bambus und Keramik mit brennendem Teelicht und einem Fläschchen ätherischem Öl

Unsere Duft-Aromalampe aus Bambus und Keramik.

Sicherheit: Teelicht und Duftlampe nie unbeaufsichtigt brennen lassen. Ätherische Öle nicht unverdünnt auf die Haut geben und nicht einnehmen. Fläschchen und Lampe gehören außer Reichweite von Kindern. Katzen und andere Haustiere reagieren auf manche ätherischen Öle empfindlich: Beduften Sie Räume nur zeitweise, lassen Sie die Tür offen, damit Tiere den Raum verlassen können, und lüften Sie zwischendurch.

Welches Öl für den Diffuser?

Ein Ultraschall-Diffuser arbeitet ohne Flamme. Er vernebelt Wasser zu feinem, kühlem Dunst, der das Öl im Raum verteilt. Für viele ist das die bequemere Lösung, etwa im Arbeitszimmer oder wenn die Wohnung länger beduftet werden soll.

Für den Diffuser eignen sich dünnflüssige ätherische Öle und Ölmischungen. Je nach Gerät und Wassermenge genügen meist 3 bis 8 Tropfen. Halten Sie sich an die Angaben des Herstellers. Nicht in den Diffuser gehören fette Basisöle wie Mandelöl, dickflüssige Harzauszüge und Parfümöle mit Alkohol, denn sie können das Gerät verkleben.

Spülen Sie den Wasserbehälter nach jedem Gebrauch aus und lassen Sie ihn offen trocknen. Stehendes Wasser im Gerät sollte nicht tagelang bleiben. So riecht der nächste Duft wieder klar.

Ölmischung Kaminglühen im braunen Fläschchen auf Moos, ein Winterduft für den Diffuser

Kaminglühen: Orange, Zimtrinde und Nelke für die Adventszeit.

Welche Düfte passen zu welcher Jahreszeit?

Düfte gehören für uns zum Jahreslauf wie Tee und Gewürze. Diese Kombinationen haben sich bei uns bewährt:

Advent und Weihnachten

Warm, würzig und festlich: Orange mit Zimtrinde und Nelke. Unsere Mischung Kaminglühen bringt dazu Zitrone, Bergamotte und eine weiche Note von Rose. Lichterglanz verbindet Orange, Mandarine und Neroli mit Edeltanne, Kardamom und Sandelholz. Schneedecke duftet nach Orange, Zimt und Tanne, Winterreise nach Zedernholz und Orange. Wer gern räuchert, findet passende Bräuche im Beitrag über die Rauhnächte.

Ölmischung Winterreise im Fläschchen zwischen Moos, ein holzig-warmer Winterduft

Winterreise: Zedernholz, Orange und ein Hauch Zimt.

Frühling

Hell und frisch: Bergamotte und Zitrone, dazu ein Tropfen Lavendel. Mehr über die Bergamotte erfahren Sie im Ratgeber Bergamotteöl.

Sommer

Blumig und leicht: Lavendel mit Geranium oder Grapefruit. Grapefruitöl wird aus der Schale der Frucht gepresst und duftet süß-spritzig.

Herbst

Holzig und rund: Zedernholz oder Tannennadel mit Orange. Diese Düfte passen gut zu den ersten Abenden mit Kerzenlicht.

Eigene Mischungen stellen Sie am einfachsten in Tropfen zusammen, zum Beispiel 3 Tropfen Orange und 1 Tropfen Nelke, oder je 2 Tropfen Bergamotte und Lavendel. Notieren Sie, was Ihnen gefällt. Wer Düfte lieber in einer Schale stehen hat als in der Lampe, kann sein Potpourri selber machen und mit denselben Ölen beduften.

Wie lagert man ätherische Öle?

Ätherische Öle sind empfindlich gegenüber Licht, Wärme und Luft. Richtig gelagert behalten sie ihren Duft lange:

  • Im dunklen Glasfläschchen mit Tropfeinsatz aufbewahren.
  • Kühl lagern, aber nicht im Kühlschrank neben Lebensmitteln.
  • Nach jedem Gebrauch sofort fest verschließen und aufrecht stellen.
  • Außer Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • Das Öffnungsdatum auf das Etikett schreiben.

Zitrusöle wie Orange, Bergamotte und Grapefruit verändern sich am schnellsten. Verbrauchen Sie sie nach dem Öffnen möglichst innerhalb eines Jahres. Öle aus Hölzern, Harzen und Gewürzen halten meist deutlich länger. Riecht ein Öl muffig oder ist es dickflüssig geworden, verwenden Sie es nicht mehr.

Sabines Tipp

„Weniger ist mehr. Ich beginne mit zwei Tropfen und gebe erst nach einer Viertelstunde mehr dazu. Nach etwa einer Stunde lösche ich das Teelicht. Unsere Nase gewöhnt sich an einen Duft und nimmt ihn irgendwann kaum noch wahr. Wer dann nachtropft, beduftet den Raum viel zu stark.“

Wer zum ersten Mal mit Düften im Raum arbeitet, findet auch beim Räuchern eine schöne Ergänzung. Wie das funktioniert, zeigt unser Ratgeber Räuchern für Anfänger.

Was Sie dafür brauchen

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Häufige Fragen zu Duftölen

Wie viele Tropfen kommen in die Duftlampe?

Meist 3 bis 5 Tropfen auf eine mit Wasser gefüllte Schale. In kleinen Räumen genügen 2 bis 3 Tropfen. Lieber später nachtropfen als zu Beginn zu viel nehmen.

Kann man Duftöl ohne Wasser in die Duftlampe geben?

Nein. Ohne Wasser wird das Öl zu heiß, riecht scharf und kann verbrennen. Die Schale muss immer Wasser enthalten und darf nie leer brennen.

Kann man jedes ätherische Öl im Diffuser verwenden?

Dünnflüssige ätherische Öle und Mischungen daraus eignen sich gut. Fette Basisöle, dickflüssige Harzauszüge und Parfümöle mit Alkohol können das Gerät verkleben. Beachten Sie zusätzlich die Hinweise des Herstellers.

Welche ätherischen Öle passen zu Weihnachten?

Orange, Mandarine, Zimtrinde, Nelke, Tanne und Zedernholz. Fertige Mischungen wie Kaminglühen, Lichterglanz, Schneedecke oder Winterreise verbinden mehrere davon.

Wie lange halten ätherische Öle?

Zitrusöle nach dem Öffnen etwa ein Jahr, Holz- und Gewürzöle meist deutlich länger. Kühl, dunkel und gut verschlossen gelagert, bleibt der Duft am längsten erhalten.

Darf man Duftöle verwenden, wenn Katzen im Haus sind?

Katzen reagieren auf manche ätherischen Öle empfindlich. Beduften Sie deshalb nur zeitweise, lüften Sie zwischendurch und sorgen Sie dafür, dass die Katze den Raum jederzeit verlassen kann. Stellen Sie Öle und Lampe so, dass Tiere nicht herankommen.