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01.11.26

Meersalz, 250 g – Kräuterparadies seit 1887

Peeling selber machen: Rezepte mit Salz, Zucker und Öl

Das Wichtigste in Kürze

Ein Körperpeeling selber machen gelingt mit zwei Zutaten: einem körnigen Stoff wie Salz oder Zucker und einem Basisöl. Das Grundrezept: 100 g Zucker oder fein zerstoßenes Meersalz mit 40 bis 50 ml Mandelöl verrühren, in ein Glas füllen, fertig. Die Mischung ist in zehn Minuten gemacht und hält sich ohne Wasser etwa vier Wochen. Für das Gesicht ist sie nicht gedacht, und Glas gehört nicht in die Dusche.

Lesezeit: etwa 6 Minuten

Wie macht man ein Peeling selber?

Ein Peeling besteht im Grunde aus drei Teilen: einem körnigen Stoff, einem Öl und einem Duft. Die Körner geben dem Peeling die Struktur, das Öl bindet sie und macht die Masse streichfähig, der Duft ist die Zugabe, die jedes Peeling zu Ihrem eigenen macht. Alles, was Sie dafür brauchen, haben Sie vielleicht schon in der Küche.

Das Grundrezept für ein Glas mit etwa 200 ml:

  • 100 g Zucker (weiß oder braun) oder grobes Meersalz, im Mörser etwas feiner zerstoßen
  • 40 bis 50 ml Mandelöl oder ein anderes mildes Basisöl, etwa Aprikosenkernöl
  • nach Wunsch 1 Teelöffel getrocknete Blüten oder Kräuter, fein zerrieben
  • nach Wunsch 3 bis 5 Tropfen ätherisches Öl
  1. Körner vorbereiten: Wenn Sie grobes Meersalz nehmen, zerstoßen Sie es kurz im Mörser, sodass die Körner nicht zu grob sind. Zucker können Sie so verwenden, wie er ist.
  2. Öl zugeben: Das Öl nach und nach unter Rühren zu den Körnern geben, bis eine feuchte, krümelige Masse entsteht, die sich leicht verteilen lässt. Mehr Öl macht das Peeling weicher, weniger Öl fester.
  3. Duft zufügen: Ätherisches Öl zuerst in einem kleinen Schluck Basisöl verrühren, dann unter die Masse mischen. Die Blüten zum Schluss unterheben.
  4. Abfüllen: Das Peeling in ein sauberes, vollständig trockenes Gefäß füllen, fest verschließen und mit Zutaten und Datum beschriften.
Mandelöl süß in einer Flasche, das Basisöl für ein selbst gemachtes Peeling aus Salz oder Zucker

Mandelöl ist mild im Duft und das klassische Basisöl für ein selbst gemachtes Peeling.

Salzpeeling oder Zuckerpeeling: Was ist der Unterschied?

Beides funktioniert nach demselben Prinzip, aber die beiden Körner verhalten sich verschieden:

  • Salz ist hart und löst sich in Wasser langsamer. Es eignet sich für ein Peeling, das etwas kräftiger sein soll. Meersalz sollte vorher fein zerstoßen werden.
  • Zucker löst sich in Wasser rascher auf und lässt sich in der Dusche gut abspülen. Brauner Zucker ist etwas feuchter und hat einen leicht karamelligen Duft.

Beachten Sie bei beiden: Salzpeeling gehört nicht auf frisch rasierte oder gereizte Haut, und für das Gesicht sind die Körner zu grob. Ein Peeling verwenden Sie ohnehin nicht täglich, sondern bei Gelegenheit, etwa einmal in der Woche.

Drei Peeling-Rezepte zum Nachmachen

Meersalz-Peeling mit Lavendel

100 g Meersalz im Mörser zerstoßen, 1 Teelöffel Lavendelblüten zerreiben, 50 ml Mandelöl dazugeben und verrühren. Wer mag, gibt 4 Tropfen Lavendelöl dazu. Das Peeling duftet nach Lavendelfeld und Sommer.

Getrocknete blauviolette Lavendelblüten für ein selbst gemachtes Salzpeeling mit Lavendel

Lavendelblüten bringen Farbe und einen blumigen Duft ins Salzpeeling.

Rosen-Zuckerpeeling

100 g weißen Zucker, 40 ml Mandelöl und 1 Esslöffel zerriebene Rosenblüten oder 1 Teelöffel Rosenpulver verrühren. Dazu passen 2 Tropfen Geraniumöl. Das Peeling hat eine zartrosa Farbe und duftet fein blumig.

Kaffee-Zucker-Peeling

3 Esslöffel frischer, abgekühlter Kaffeesatz, 1 Esslöffel braunen Zucker und 1 Esslöffel Öl verrühren. Dieses Peeling duftet nach Kaffeehaus und wird sofort aufgebraucht: Kaffeesatz ist feucht und schimmelt schnell.

Brauner Kandiszucker in goldbraunen Kristallen, im Mörser zerstoßen eine Grundlage für ein Zuckerpeeling

Brauner Kandis lässt sich im Mörser fein zerstoßen und eignet sich als Grundlage für ein Zuckerpeeling.

Brauner Kandiszucker hat sehr große Kristalle, die Sie vor der Verwendung im Mörser zerstoßen müssen. Er löst sich langsam auf und passt deshalb auch gut in den Tee.

Wie wendet man ein selbst gemachtes Peeling an?

  1. Haut anfeuchten: Duschen Sie kurz, bis die Haut gut feucht ist.
  2. Peeling verteilen: Nehmen Sie ein bis zwei Esslöffel Peeling mit einem sauberen, trockenen Löffel aus dem Gefäß und verteilen Sie es mit kreisenden Bewegungen, ohne zu drücken.
  3. Abspülen: Spülen Sie mit lauwarmem Wasser gründlich ab.
  4. Abtrocknen: Tupfen Sie die Haut trocken. Das Öl hinterlässt einen leichten Film.

Sorgfalt: Nicht auf verletzter oder gereizter Haut und nicht im Gesicht anwenden. Durch das Öl wird der Boden von Wanne und Dusche rutschig, bitte vorsichtig bewegen. Verwenden Sie keine Glasgefäße unter der Dusche, sondern füllen Sie eine kleine Portion in eine Kunststoffdose oder Schale um. Ätherische Öle nie pur auf die Haut geben. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie eine Zutat vertragen, testen Sie die Mischung zuerst an einer kleinen Hautstelle.

Wie lange ist selbst gemachtes Peeling haltbar?

Ein Peeling aus Salz oder Zucker und Öl enthält kein Wasser und hält deshalb länger als Rezepte mit Quark oder Honig. Trotzdem sollten Sie es innerhalb von etwa vier Wochen aufbrauchen. Das Öl kann mit der Zeit ranzig werden, und der Zucker zieht Feuchtigkeit aus der Luft.

  • Immer mit einem trockenen Löffel entnehmen, nicht mit nassen Fingern.
  • Gefäß fest verschließen und nicht im Bad direkt neben der Dusche stehen lassen.
  • Kühl und dunkel lagern, zum Beispiel im Schrank.
  • Riecht das Peeling ranzig oder zeigen sich Flecken, nicht mehr verwenden.

Sabines Tipp

Rühren Sie kleine Mengen an und füllen Sie sie in kleine Gläser. So ist jedes Glas schnell aufgebraucht und frisch, und Sie können verschiedene Düfte ausprobieren.

Peeling verschenken

Ein Glas selbst gemachtes Peeling ist eine hübsche Kleinigkeit zum Verschenken. Füllen Sie es in ein Weithalsglas, binden Sie ein Band um den Deckel und legen Sie ein Holzlöffelchen dazu. Auf das Etikett schreiben Sie Zutaten, Herstellungsdatum und den Hinweis, dass das Peeling nicht im Gesicht anzuwenden ist. Zusammen mit einem selbst gemachten Badesalz und einem Lippenbalsam wird daraus ein kleines Verwöhn-Set.

Mehr Basisöle für Ihre Rezepte stellen wir im Ratgeber Mandelöl und im Ratgeber Arganöl vor. Rezepte und Grundregeln für sauberes Arbeiten finden Sie im Ratgeber Naturkosmetik selber machen. Selbst gemachte Produkte sind für den eigenen Gebrauch und als kleines Geschenk gedacht.

Was Sie dafür brauchen

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Häufige Fragen

Wie macht man ein Peeling selber?

Rühren Sie 100 g Zucker oder zerstoßenes Meersalz mit 40 bis 50 ml Mandelöl an, geben Sie nach Wunsch Blüten oder wenige Tropfen ätherisches Öl dazu und füllen Sie die Masse in ein sauberes Glas.

Welches Öl eignet sich für ein selbst gemachtes Peeling?

Milde Basisöle wie Mandelöl, Aprikosenkernöl, Traubenkernöl oder Jojobaöl. Sie sind mild im Duft und lassen sich gut verrühren.

Wie lange hält ein selbst gemachtes Peeling?

Ohne Wasser angerührt und trocken entnommen etwa vier Wochen. Peeling mit Kaffeesatz oder Honig verbrauchen Sie sofort.

Kann man ein Peeling mit Salz auch im Gesicht verwenden?

Nein, wir empfehlen es nicht. Die Körner sind für den Körper gedacht. Auf frisch rasierter oder gereizter Haut verwenden Sie es ebenfalls nicht.

Welches Salz nimmt man für ein Salzpeeling?

Grobes Meersalz, das Sie im Mörser etwas feiner zerstoßen. Wichtig ist, dass es trocken ist und keine Zusätze enthält.

Wie oft darf man ein Peeling machen?

Ein Peeling ist keine tägliche Anwendung. Viele verwenden es nur gelegentlich, etwa einmal in der Woche.