Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Ausgewählte Lieferanten & kleine Ernten
Handverlesene Premium-Qualität
Schneller Versand mit DHL

01.11.26

Kräutermischung klass. Italienisch, 75 g – Kräuterparadies seit 1887

Tomatensoße würzen: Welche Kräuter in die Pasta-Soße gehören

Das Wichtigste in Kürze

Eine Tomatensoße würzen Sie mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Zwiebel als Basis, dazu Oregano und Thymian zum Mitkochen sowie Basilikum und Petersilie zum Schluss. Getrocknete Kräuter kommen früh in den Topf, frische erst kurz vor dem Servieren. Eine Prise Zucker gleicht die Säure der Tomaten aus.

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Welche Kräuter und Gewürze gehören in Tomatensoße?

Eine gute Tomatensoße braucht nicht viel, aber das Richtige. Die Grundlage sind Zwiebel und Knoblauch, die man in Olivenöl anschwitzt, dazu Salz und schwarzer Pfeffer. Danach kommen die Kräuter, die Italien selbstverständlich mit Tomaten verbindet:

  • Oregano: würzig und leicht herb, der Klassiker zu Tomate und Pizza. Mehr dazu im Ratgeber Oregano.
  • Basilikum: süßlich und pfeffrig, passt am besten kurz vor Schluss. Mehr dazu im Beitrag Basilikum.
  • Thymian: warm und erdig, gut für lange gekochte Soßen.
  • Petersilie: frisch und grün, rundet am Ende ab.
  • Rosmarin: kräftig und harzig, nur eine kleine Prise, etwa für Soßen zu Fleisch.
  • Lorbeer: ein Blatt im Topf gibt Tiefe, vor dem Servieren herausnehmen.

Wenn Sie keine Lust haben, vier oder fünf Dosen zu öffnen, nehmen Sie eine fertige Mischung. Unsere Tomaten Gewürzmischung baut auf italienischem Tomatenpulver auf, unsere Spaghetti Gewürzmischung bringt fünf mediterrane Kräuter mit. Beide enthalten bereits Salz, deshalb salzen Sie am besten erst am Ende.

Getrocknete Oreganoblätter zum Tomatensoße würzen

Oregano gehört früh in den Topf und darf mitkochen.

Wann gibt man die Kräuter in die Tomatensoße?

Der Zeitpunkt entscheidet über den Geschmack. Die Faustregel: Kräftige, trockene Kräuter dürfen lange kochen, zarte, aromatische Kräuter nicht.

  • Zu Beginn oder nach dem Tomatenmark: Oregano, Thymian, Rosmarin und Lorbeer. Ihre Öle lösen sich im Fett und in der Soße.
  • Etwa 10 bis 15 Minuten vor dem Ende: getrocknetes Basilikum und getrocknete Petersilie, sie brauchen noch Feuchtigkeit, um ihr Aroma zu entfalten.
  • Zum Schluss, vom Herd genommen: frisches Basilikum und frische Petersilie. Die Hitze würde ihr Aroma schnell verfliegen lassen.

Getrocknete Kräuter sind konzentrierter als frische. Als Faustregel reicht etwa ein Drittel der Menge, also 1 Teelöffel getrocknet statt 1 Esslöffel frisch. Zerreiben Sie sie zwischen den Fingern, bevor sie in die Soße gelangen. So setzen sie mehr Duft frei.

Getrocknete Basilikumblätter zur Tomatensoße und Pasta-Soße

Basilikum: getrocknet früher, frisch erst zum Schluss.

Praktisch ist unsere italienische Kräutermischung, wenn Sie nur einen Löffel greifen wollen. Sie enthält Oregano und Basilikum, die zusammen das klassische Aroma ergeben.

Wie macht man eine einfache Tomatensoße? Grundrezept für vier Portionen

Zutaten:

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 mittelgroße Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 EL Tomatenmark
  • 800 g stückige Tomaten aus der Dose
  • 1 TL Oregano, getrocknet
  • ½ TL Thymian, getrocknet
  • 1 TL Salz, schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Handvoll frisches Basilikum oder 1 TL getrocknetes Basilikum
  1. Anschwitzen: Das Öl in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel 3 bis 4 Minuten glasig dünsten, den Knoblauch kurz mitdünsten, er darf nicht braun werden.
  2. Tomatenmark rösten: Tomatenmark und die getrockneten Kräuter einrühren und eine Minute mitrösten. So wird die Soße runder.
  3. Köcheln: Die Tomaten zugeben, aufkochen und bei kleiner Hitze 20 bis 25 Minuten ohne Deckel einkochen lassen, bis die Soße sämig ist.
  4. Abschmecken: Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Frisches Basilikum zupfen und erst jetzt unterrühren.

Beim Köcheln spritzt dickflüssige Tomatensoße leicht. Rühren Sie zwischendurch um und decken Sie den Topf nur halb ab. Lassen Sie heißen Topfinhalt nie unbeaufsichtigt.

Was tun, wenn die Tomatensoße zu sauer schmeckt?

Dosentomaten und Tomaten aus dem Winter sind oft säurebetont. Das ist kein Fehler, aber Sie können ausgleichen. Am bekanntesten ist die Prise Zucker, etwa ½ bis 1 Teelöffel. Sie macht die Soße nicht süß, sondern rund. Eine klein geriebene Möhre, die mit der Zwiebel mitschmort, liefert ebenfalls natürliche Süße. Auch längeres Einkochen gleicht aus, denn die Soße wird dichter und der Geschmack konzentrierter.

Außerdem bringt ein Schuss Olivenöl am Ende Fülle, und ein Stück Parmesanrinde im Topf gibt Würze. Passen Sie Salz immer erst am Ende an, denn die Soße verliert beim Einkochen Wasser.

Thymian Gewürz als Zutat zur Tomatensoße und Pasta-Soße

Thymian macht lang gekochte Tomatensoßen vielschichtiger.

Marks Tipp

„Machen Sie gleich die doppelte Menge Soße und frieren Sie die Hälfte ein. Frisches Basilikum geben Sie dann erst beim Aufwärmen dazu. Es ist ein großer Unterschied zu Basilikum, das mitgekocht wurde.“

Welche Varianten gibt es?

Das Grundrezept lässt sich leicht abwandeln. Für scharfe Pasta-Soße geben Sie beim Anschwitzen geschrotete Chilis dazu. Für eine Soße zu Hackfleisch brauchen Sie mehr Thymian und ein Lorbeerblatt, dazu etwas Rotwein. Eine einfache Knoblauch-Variante gelingt mit Öl, Knoblauch und Chili, mehr darüber lesen Sie im Beitrag Aglio e Olio. Für Pizza ist die Soße ähnlich, aber ungekocht; wie sie gewürzt wird, steht im Ratgeber Pizzagewürz.

Was Sie dafür brauchen

Alle Einzelgewürze ansehen

Häufige Fragen

Welche Gewürze passen zu Tomatensoße?

Zwiebel, Knoblauch, Salz und Pfeffer als Basis, dazu Oregano, Basilikum, Thymian und Petersilie. Für Schärfe kommen Chili, für Tiefe ein Lorbeerblatt dazu.

Wie würze ich Spaghetti-Soße schnell?

Mit einer fertigen Spaghetti- oder Tomaten-Gewürzmischung. Einen Teelöffel mit den Tomaten aufkochen, abschmecken und bei Bedarf nachwürzen. Denken Sie daran, dass die Mischungen schon Salz enthalten.

Kann ich getrocknete statt frische Kräuter verwenden?

Ja, nehmen Sie etwa ein Drittel der Menge. Getrocknete Kräuter geben Sie früh in die Soße, frische erst zum Schluss.

Wie lange muss Tomatensoße köcheln?

Mindestens 20 Minuten bei kleiner Hitze. Mit Hackfleisch darf sie 45 Minuten bis eine Stunde ziehen, dann wird der Geschmack tiefer.

Warum gibt man Zucker in die Tomatensoße?

Nur eine Prise, um die Säure der Tomaten auszugleichen. Süß soll die Soße nicht schmecken, sie wird dadurch runder.

Wie lange hält sich selbst gemachte Tomatensoße?

Im Kühlschrank in einem verschlossenen Glas etwa drei bis vier Tage. Portionsweise eingefroren hält sie deutlich länger.