Das Wichtigste in Kürze
Zimtsterne bestehen aus Mandeln, Puderzucker, Eiweiß und Zimt, sie kommen ohne Mehl aus. Für etwa 40 Sterne braucht man 3 Eiweiß, 250 g Puderzucker, 300 g gemahlene Mandeln und 2 TL Zimt. Gebacken wird bei 150 °C etwa 10 bis 12 Minuten. Wir empfehlen Ceylon-Zimt, der ist mild und enthält weniger Cumarin als Cassia.
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Inhalt
Was sind Zimtsterne?
Zimtsterne sind sternförmige Plätzchen aus Mandeln, Zucker, Eiweiß und Zimt, überzogen mit einer weißen Eischnee-Glasur. Sie kommen ohne Mehl und ohne Fett aus und bleiben deshalb innen saftig und leicht zäh, außen zart knusprig. Der Zimt gibt ihnen den Namen und prägt den Geschmack, deshalb lohnt es sich, hier einen guten zu nehmen.
Zimtsterne gehören zu den beliebtesten Weihnachtsplätzchen im deutschsprachigen Raum. Sie passen gut neben die buttrigen Vanillekipferl, denn dort braucht man Eigelb, hier das Eiweiß.
Wie macht man Zimtsterne? Rezept ohne Mehl
Das Rezept ergibt etwa 40 Sterne mit einem Ausstecher von 5 cm. Rechnen Sie mit gut einer Stunde Arbeit und etwas Ruhezeit.
Zutaten:
- 3 Eiweiß (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 250 g Puderzucker, plus etwas zum Ausrollen
- 1 TL Zitronensaft
- 2 TL Ceylon-Zimtpulver
- 300 g gemahlene Mandeln (geschält oder ungeschält)
- Eischnee schlagen: Eiweiß mit Salz steif schlagen. Puderzucker nach und nach einrieseln lassen und weiterschlagen, bis eine glänzende, schnittfeste Masse entsteht. Zitronensaft unterrühren.
- Glasur abnehmen: Etwa 4 EL von der Masse für die Glasur in eine Tasse geben und abgedeckt kalt stellen.
- Teig bereiten: Zimt und Mandeln unter die restliche Masse rühren und zu einem weichen, leicht klebrigen Teig verkneten. Ist er zu feucht, geben Sie esslöffelweise Mandeln dazu. Zu trocken? Ein paar Tropfen Eiweiß oder Wasser helfen.
- Ausrollen: Die Arbeitsfläche mit Puderzucker bestreuen, nicht mit Mehl. Den Teig etwa 8 mm dick ausrollen. Ausstecher zwischendurch in Puderzucker tauchen, damit nichts kleben bleibt.
- Glasieren: Die Sterne auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit der Glasur dünn bestreichen. Sie soll bis zum Rand reichen, aber nicht herunterlaufen.
- Backen: Bei 150 °C Ober- und Unterhitze 10 bis 12 Minuten backen. Die Glasur soll weiß bleiben und darf höchstens leicht cremefarben werden. Im Inneren bleiben die Sterne weich.
Marks Tipp
Tauchen Sie den Ausstecher nicht in Mehl, sondern in Puderzucker, und das Messer für die Reste in Wasser. Die Sterne lösen sich dann sauber, und die Glasur bleibt weiß. Der Teig ist klebrig, das ist richtig so: Er wird nur durch Eischnee und Mandeln gebunden.
Welcher Zimt passt in Zimtsterne: Ceylon oder Cassia?
Im Handel gibt es zwei Sorten. Ceylon-Zimt (Cinnamomum verum) aus Sri Lanka schmeckt mild, fein und leicht süßlich. Cassia-Zimt ist kräftiger, herber und enthält deutlich mehr des Aromastoffs Cumarin. Weil Zimt in Zimtsternen die Hauptrolle spielt und man davon meist gleich mehrere Sterne nascht, empfehlen wir Ceylon-Zimt. Er lässt den Mandelgeschmack durchscheinen und überdeckt ihn nicht.
Wer ganze Stangen hat, mahlt sie fein in einer Gewürzmühle oder im Mörser. Frisch gemahlen duftet Zimt am intensivsten. Mehr zu den Sorten steht im Ratgeber Zimt.

Ceylon-Zimtstangen: frisch gemahlen besonders aromatisch.
Kleine Abwandlungen
Ersetzen Sie die Hälfte der Mandeln durch gemahlene Haselnüsse, dann werden die Sterne kräftiger und nussiger. Eine Prise gemahlener Kardamom im Teig gibt eine feine Würze. Und wenn Sie Zimtblüten mahlen, bekommt der Stern eine blumige Note.

Zimtblüten: blumiger als Zimtpulver, eine schöne Abwechslung im Teig.

Kardamom: eine Prise im Teig passt gut zu Mandeln und Zimt.
Warum werden Zimtsterne hart oder die Glasur braun?
- Die Sterne sind hart wie Stein: Sie wurden zu lange gebacken oder zu dünn ausgerollt. Bei 8 mm Dicke und 150 °C bleiben sie innen weich.
- Die Glasur wird braun: Der Ofen ist zu heiß. Stellen Sie das Blech eine Schiene tiefer, oder senken Sie die Temperatur um 10 °C.
- Die Glasur läuft über den Rand: Sie wurde zu dick aufgetragen. Tragen Sie sie dünn auf und lassen Sie sie vor dem Backen kurz antrocknen.
- Der Teig lässt sich nicht ausrollen: Legen Sie ihn zwischen zwei Lagen Backpapier und rollen Sie ihn so aus. Das geht ohne Kleben.
Wie lagert man Zimtsterne?
Zimtsterne halten sich in einer gut schließenden Blechdose, mit Backpapier zwischen den Lagen, zwei bis drei Wochen. Sie werden dabei eher noch weicher und aromatischer. Lagern Sie sie getrennt von anderen Plätzchen, sonst nehmen sie deren Duft an. Werden sie mit der Zeit zu trocken, legen Sie ein Stück Orangenschale oder eine Apfelspalte in die Dose.
Was Sie dafür brauchen
Zimtpulver Ceylon 1 AFein gemahlen, mild und süßlich, für den TeigAnsehen
Zimtstangen ganz CeylonGanze Stangen, frisch gemahlen besonders aromatischAnsehen
ZimtblütenBlumig-würzig, eine besondere VarianteAnsehen
Kardamom ganzEine Prise im Teig für feine WürzeAnsehenHäufige Fragen
Warum heißen Zimtsterne Zimtsterne?
Der Name kommt von der Sternform und dem Zimt im Teig. Er wird traditionell mit Mandeln kombiniert, daher sind Zimtsterne fest mit der Weihnachtszeit verbunden.
Kann man Zimtsterne ohne Eischnee-Glasur backen?
Ja, aber die weiße Glasur schützt die Sterne beim Backen und hält sie saftig. Alternativ bestäuben Sie die gebackenen Sterne mit Puderzucker.
Brauche ich ungeschälte oder geschälte Mandeln?
Beides geht. Geschälte Mandeln ergeben helle Sterne, ungeschälte einen dunkleren Teig mit kräftigerem Geschmack. Wichtig ist, dass die Mandeln fein gemahlen sind.
Wohin mit dem Eigelb?
Aus Eigelb backen Sie Vanillekipferl, Mürbteig oder machen Eierlikör. Das Eigelb hält sich abgedeckt im Kühlschrank zwei bis drei Tage.
Wie viele Zimtsterne ergibt das Rezept?
Mit einem Ausstecher von 5 cm sind es etwa 40 Sterne. Mit kleineren Formen werden es entsprechend mehr.